DHB Allgemein

 

2000 Kempa-Bälle für Schulen


Langjähriger DHB-Ausrüster unterstützt gemeinsam mit DHB und AOK große Ballaktion für den Nachwuchs

Seit Wochen bereitet auch die Handballgemeinschaft hierzulande den Neustart vor – raus aus der Corona-Pandemie, rein in einen verantwortungsvollen Alltag. Um gerade Kindern wieder Bewegung mit Hand und Ball zu ermöglichen, bringt der Deutsche Handballbund gemeinsam mit seinem Gesundheitspartner AOK – Die Gesundheitskasse und dem langjährigen Ausrüster Kempa insgesamt 2000 Handbälle in 200 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet. Ausgelost wurden die Schulen aus dem Kreis der Bewerbungen für ein AOK Star-Training. 

„Jede der insgesamt 200 Gewinnerschulen erhält zehn Bälle. Damit möchten wir motivieren, mehr Handball zu spielen – sei es im Sportunterricht oder in zusätzlichen AG-Stunden“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. Die bundesweiten Besuche der Handballstars an Grundschulen sollten eigentlich ab März stattfinden, sind jedoch aufgrund der Corona-Pandemie in den Herbst verschoben worden. 

Die große Ballaktion soll Kinder jetzt wieder verstärkt auf Handball aufmerksam machen – für Kempa ist diese Initiative auch ein Abschied, denn für die schwäbische Handballmarke endet zum 30. Juni auch die Zeit als DHB-Ausrüster. „Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit für die langjährige Zusammenarbeit und freuen uns, dass sich Kempa zum Abschied so umfangreich an dieser nachhaltigen Ballaktion für die Handball-Zukunft unserer Kinder beteiligt“, sagt Schober. 

Der Neustart des Handballs geschieht derzeit noch mit besonderen Regeln und Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie. Informationen hierzu sind unter dhb.de/returntoplay zu finden. Schober: „Mit der Ballaktion denken wir schon jetzt an die Zeit nach Corona. Wir machen unsere Kinder dafür stark und fit.“ Anregungen hierfür gibt es zuhauf – von speziellen Schulvideos aus der Serie „Wir machen stark – fit mit dem DHB!“ bis hin zum Hanniball-Pass. Weitere Spielideen und zusätzliche Information sind unter https://www.dhb.de/de/services/mitspielen/ zu finden. 

Die Gewinnerschulen erhalten die Ballpakete voraussichtlich im September zu Beginn des neuen Schuljahres.

Mit freundlichem Gruß

Deutscher Handballbund e.V.
Kommunikation
E-Mail: presse@dhb.de

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HARTING bleibt bis 2024 Premium-Partner


Vorzeitige Vertragsverlängerung in unsicheren Zeiten der Corona-Pandemie als Vertrauensbeweis

Die HARTING Technologiegruppe verlängert ihre Partnerschaft mit dem Deutschen Handballbund vorzeitig bis einschließlich 2024. „In den gegenwärtig unsicheren Zeiten der Corona-Pandemie ist dies ein starkes Zeichen für den Sport und ein großartiger Vertrauensbeweis unseres Premium-Partners HARTING“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Dass HARTING sein Engagement beim Deutschen Handballbund in den herausfordernden Zeiten der Corona-Pandemie vorzeitig verlängert, bestätigt den Erfolg der bisherigen Kooperation. Wir sind dankbar, diese in den vergangenen Jahren gewachsene Partnerschaft fortsetzen zu dürfen.“
 
Das gelbe Logo des ostwestfälischen Unternehmens wird damit auch in den kommenden Jahren auf den Spielerhosen der Männer-Nationalmannschaft und als Jugend-Förderer auch auf denen der männlichen Nachwuchs-Nationalmannschaften präsent sein. HARTING nutzt das Engagement im Handball auch zum sogenannten Employer Branding, der Gewinnung von talentierten jungen Menschen für das eigene Unternehmen. Die Partnerschaft umfasst darüber hinaus weitere Werbeleistungen wie die Präsenz auf der LED-TV-Videobande und einem Bodenkleber auf dem Spielfeld bei Länderspielen der Männer-Nationalmannschaft. Ticketkontingente und Aktivierungsrechte zu den Länderspielen sowie Rechte auf den digitalen Plattformen des DHB runden das Leistungspaket ab.
 
Philip Harting, Vorstandsvorsitzender des in Espelkamp sitzenden Familienunternehmens, erklärt: „Wir engagieren und begeistern uns bereits seit vielen Jahren für den Handballsport. Den gemeinsamen Weg mit dem Deutschen Handballbund wollen wir langfristig weitergehen, die Männer-Nationalmannschaft auf ihrem Weg zur Handball-EM 2024 im eigenen Land begleiten sowie den Nachwuchs des DHB nachhaltig fördern.“
 
 
Über HARTING
Die HARTING Technologiegruppe ist ein weltweit führender Anbieter von industrieller Verbindungstechnik für die drei Lebensadern Data, Signal und Power mit 14 Produktionsstätten und Niederlassungen in 44 Ländern. Darüber hinaus stellt das Unternehmen auch Kassenzonen für den Einzelhandel, elektromagnetische Aktuatoren für den automotiven und industriellen Serieneinsatz, Ladetechnik und -kabel für Elektrofahrzeuge sowie Hard- und Software für Kunden und Anwendungen u. a. in der Automatisierungstechnik, Robotik und im Bereich Transportation her. Rund 5.300 Mitarbeitende erwirtschafteten 2018/19 einen Umsatz von 750 Mio. Euro.

Weitere Informationen unter www.harting.com

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DHB, HBL und HBF bilden Taskforce


Experten suchen Wege für den Leistungssport durch die Zeit der Corona-Pandemie

Der Deutsche Handballbund hat mit der LIQUI MOLY HBL und der Handball Bundesliga Frauen die Taskforce „Return to competition“ eingerichtet. Ziel der Experten ist es, den Spitzenhandball gemeinsam durch die Zeit der Corona-Pandemie zu führen, das Training der Leistungssportler*innen wieder vollumfänglich aufzunehmen sowie den Spielbetrieb in den Bundesligen und auf Ebene der Nationalmannschaften zu starten.

„Wir haben die Arbeit aufgenommen, den Rahmen in mehreren Videokonferenzen abgesteckt und befinden uns mitten in einer umfangreichen, sehr vielschichtigen Aufgabe“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes und Leiter der Arbeitsgruppe. „Zentrale Frage für DHB, HBL und HBF ist: Wie können wir auf Ebene des Leistungssports nach einer langen Zeit des Stillstandes und des individuellen Trainings zusammen wieder nach vorn und auf ein allseits hohes Niveau kommen?“ Den Amateursport betreffend hat der DHB bereits vor einigen Tagen das Positionspapier „Return to play“ veröffentlicht und ein 8-Stufenmodell (dhb.de/returntoplay) vorgestellt.

Über eine Umfrage haben alle Vereine der HBL und HBF der Arbeitsgruppe ihren aktuellen sportlichen Status übermittelt. Auf der Agenda der AG stehen zum Beispiel für einen Ligaspielbetrieb zu klärende Fragen, die von Reisemodalitäten über den Kontakt der Mannschaften untereinander bis hin zu Zuschauerkonzepten reichen. Detailliert beschäftigt sich die AG auch mit Fragen der Hygiene unter den Aspekten Training, Wettkampf und Publikum. Dazu kommen Aufgabenstellungen der trainingswissenschaftlichen Logik und Versicherungsfragen.

Für die Handball-Bundesliga der Männer sind Spielleiter Andreas Wäschenbach und als Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren Mattes Rogowski in der AG vertreten. Als Vereinsvertreter fungiert Alexander Kolb (Frisch Auf Göppingen). Die Handball Bundesliga Frauen vertreten Geschäftsstellenleiter Christoph Wendt und Jutta Ehrmann-Wolf (TSV Bayer 04 Leverkusen). Um weitere Interessen berücksichtigen zu können, knüpfte Kromer auch den Kontakt zu Johannes Bitter als Repräsentant der Spielergewerkschaft GOAL sowie zum Flensburger Trainer Maik Machulla als Sprecher der Trainer-Taskforce. 

Weitere Mitglieder der AG sind Dr. Patrick Luig, Bundestrainer Bildung und Wissenschaft des Deutschen Handballbundes, und Anna Schilling, im DHB zuständig für Organisation von Länderspielen und Veranstaltungen. 

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Meldungen für Saison 2020/21 liegen vor


Spielkommission legt Nachrücker aus den Oberligen für 3. Liga fest

Die Zusammensetzung der 3. Liga in der Saison 2020/21 gewinnt Konturen: Bei einer Telefonkonferenz am Montagabend hat die Spielkommission die eingegangenen Meldungen ausgewertet und weitere Beschlüsse gefasst. Die Staffeleinteilungen sollen erst nach Bekanntwerden des endgültigen, derzeit für den 1. September geplanten Saisonstarts vorgenommen werden. Damit wird auf jeden Fall bis zum 30. Juni 2020, dem Ende des Spieljahres 2019/20, die Option weiterer Nachrücker offengehalten, sofern sich bis zu diesem Zeitpunkt noch gemeldete Mannschaften aus der 3. Liga zurückziehen oder die geforderte selbstschuldnerische Bankbürgschaft nicht vorlegen können.
 
Für die 3. Liga der Frauen haben 46 der bisherigen 48 Drittligisten zur Saison 2020/21 gemeldet. Auf eine Meldung verzichteten der TVE Netphen (West) und die HSG Jörl-DE Viöl (Nord). Zehn Oberligabereiche haben ihre elf Regel-Aufsteiger gemeldet; der Oberligabereich Niedersachsen konnte keinen Regel-Aufsteiger melden. Um die Soll-Zahl 60 zu erreichen, konnten damit drei Nachrücker zusätzlich in der 3. Liga aufgenommen werden: Dies sind der Rostocker HC und SV GW Schwerin aus der Ostsee-Spree-Oberliga und der TSV Heiningen 1892 aus der Baden-Württemberg-Oberliga.
 
57 der bisherigen 64 Männer-Drittligisten haben für die Saison 2020/21 gemeldet. Auf eine Meldung verzichteten die vier Aufsteiger in die 2. Bundesliga und der HC Elbflorenz II. Die beiden vorzeitig ausgeschiedenen Vereine Rhein Vikings und Nußloch sind in der 3. Liga 2020/21 nicht startberechtigt. Alle elf Oberligabereiche haben ihre zwölf Regel-Aufsteiger gemeldet. Aus der 2. Bundesliga ist die HSG Krefeld in die 3. Liga abgestiegen, sodass derzeit 70 Drittligisten bekannt sind.
 
Zur Saison 2020/21 gibt es nach aktuellem Stand zwei Nachrücker. Das Ranking führen der TV Cloppenburg (Nordsee) und HaSpo Bayreuth (Bayern) an.
 
Für die Nachrücker-Plätze sind Ranglisten erstellt worden. Grundlage hierfür war der Abstand im Quotienten zum Aufsteiger in der betreffenden Oberliga bzw. zu Platz 2 in der BWOL. In diese Rangliste konnten nur Mannschaften aufgenommen werden, die in ihrer Oberliga mindestens Platz 2 oder Platz 3 belegt haben (für die BWOL galt hier Platz 3 oder Platz 4).

Überblick 3. Liga Frauen:

TV Aldekerk, SV Allensbach, SC Alstertal-Langenhorn, HSG Blomberg-Lippe II, Buxtehuder SV II, HV Chemnitz, ASV Dachau, BVB 09 Dortmund II, Fortuna Düsseldorf, TSG Eddersheim, Frankfurter HC, SV Germania Fritzlar, HSG Gedern/Nidda, HCD Gröbenzell, SV Union Halle-Neustadt II, Hannoverscher SC, TV Hannover-Badenstedt, TSV Haunstetten, MTV-Heide, SV Henstedt-Ulzburg, TS Herzogenaurach, SG Kappelwindeck-St., TSG Ketsch II, HSG Kleenheim-Langgöns, 1. FC Köln, Königsborner SV, Bayer 04 Leverkusen II, FSV Mainz 05 II, SG TSG/DJK Mainz-Bretz., HSG Marpingen-Alsweiler, SC Markranstädt, TuS Metzingen II, TV Nellingen, TSG Ober Eschbach, HG OKT, VfL Oldenburg II, TV Oyten, TV Möglingen, TG 88 Pforzheim, ESV 1927 Regensburg, HSG Rodgau Nieder-R., SG Schozach-Bottwartal, Thüringer HC II, SFN Vechta, TSV Wattenbek, TSV Wolfschlugen

Regelaufsteiger aus den Oberligen:

HSG Mönkeberg/Schönk. (Hamburg/Schleswig-H.)
Pfeffersport Berlin (Ostsee-Spree-Liga)
HC Rödertal II (MHV)
BV Garrel (Nordsee)
PSV Recklinghausen (Westfalen)
TB Wülfrath (Nordrhein)
HSG Wittlich (RPS)
HSG Lumdatal (Hessen)
HSG St. Leon/Reilingen (Baden/Südbaden)
TPSG FA Göppingen II (Württemberg)
HSG Würm-Mitte (Bayern)
 
Nachrücker-Ranking

1. Rostocker HC (für Niedersachsen)
2. SV GW Schwerin (für TVE Netphen)
3. TSV Heiningen 1892 (für HSG Jörl-DE Viöl)
4. ASC 09 Dortmund
5. SV 64 Zweibrücken
6. HSG Leinfelden-Echterdingen


Überblick 3. Liga Männer:

Ahlener SG, TSV Altenholz, OHV Aurich, HSC Bad Neustadt, HBW Balingen-Weilstetten II, GSV Eintracht Baunatal, HSG Bergische Panther, Füchse Berlin Reinickendorf II, SV Anhalt Bernburg, HSG Bieberau-Modau, TSV Blaustein, TSV Burgdorf II, TuS 04 Dansenberg, SGSH Dragons, HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II, HC Erlangen II, TV Gelnhausen, TV Germania Großsachsen, VfL Gummersbach II, VfL Eintracht Hagen, HG Hamburg Barmbek, HSG Hanau, HSV Hannover, Handball Hannover-Burgwedel, TSG Haßloch, TSB Heilbronn-Horkheim, Eintracht Hildesheim, TV Hochdorf, TV Kirchzell, SV Salamander Kornwestheim, Leichlinger TV, SC DHfK Leipzig II, SG Leutershausen, Team HandbALL Lippe II, LIT 1912 II, Longericher SC, SC Magdeburg II Youngsters, Mecklenburger Stiere Schwerin, SG Menden Sauerland Wölfe, TSV GWD Minden II, Northeimer HC, HG Oftersheim/Schwetzingen, HC Oppenweiler/Backnang, Oranienburger HC, HSG Ostsee N/G, TGS, Pforzheim, VfL Pfullingen, TV Plochingen, 1. VfL Potsdam, Rhein-Neckar Löwen II, HSG Rodgau Nieder-Roden, HC Empor Rostock, HG Saarlouis, TuS Spenge, TuS Vinnhorst, TuS Volmetal 1887
TV Willstätt
 
Absteiger 2. HBL:

HSG Krefeld Niederrhein
 
Regelaufsteiger aus den Oberligen:

HSG Eider Harde (Hamburg/Schleswig-Holstein)
Stralsunder HV (Ostsee-Spree)
HC Burgenland (Mitteldeutsche Oberliga)
ATSV Habenhausen (Nordsee)
MTV Braunschweig (Niedersachsen)
ASV Hamm-Westfalen 2 (Westfalen)
TuS 82 Opladen (Nordrhein)
SV 64 Zweibrücken (RPS-Liga)
ESG Gensungen/Felsberg (Hessen)
SG Pforzheim-Eutingen (Baden Württemberg 1)
VfL Günzburg (Bayern)
HSG Konstanz II (Baden Württemberg 2)

Ranking der möglichen Nachrücker:

1. TV Cloppenburg (Nordsee)
2. HaSpo Bayreuth (Bayern)
3. TSV Neuhausen/Filder (Baden Württemberg)
4. Sportfreunde Loxten (Westfalen)
5. TSG Söflingen (Baden Württemberg)
6. TSG Altenhagen-Heepen (Westfalen)
7. HSG Pohlheim (Hessen)
8. TV Korschenbroich (Nordrhein)

 

 

DHB-Medieninformation, 30. April 2020

Wiedereinstieg in den Vereinssport


DHB und Landesverbände geben Vereinen mit „Return to play“ klare Handlungsempfehlungen

>>>Neuversand aufgrund eines technischen Fehlers: Das Dokument ist über den Link dhb.de/returntoplay erreichbar!<<<

Erst allein, dann zusammen und schließlich wieder als Mannschaft vor Zuschauern: An diesem Donnerstag hat der Deutsche Handballbund sowohl dem DOSB als auch seinen Landesverbänden ein Positionspapier zur verantwortungsvollen Wiederaufnahme des Amateursports mit besonderer Berücksichtigung von Angeboten für Kinder und Jugendliche übermittelt. Mit Hilfe eines acht Stufen umfassenden, von den zehn Leitplanken des DOSB flankierten Plans soll die Rückkehr in einen Spielbetrieb auch mit Zuschauern gelingen.

Die geplanten Stufen sind:
  • STUFE 1: Autonomes Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Trainingsempfehlungen/aktueller Stand)
  • STUFE 2: Individuelles Training (Athletik- und/oder Techniktraining mit Partner*in oder Anleitung durch Trainer*in)
  • STUFE 3: Kleingruppentraining outdoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 4: Kleingruppentraining indoor (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 5: Mannschaftstraining (handballspezifisches Training ohne Zweikämpfe)
  • STUFE 6: Mannschaftstraining + (handballspezifisches Training mit Zweikämpfen)
  • STUFE 7: Testspiel- und Wettkampfbetrieb (ohne Publikum)
  • STUFE 8: Wettkampfbetrieb + (Spielbetrieb mit Publikum)

 

Das Positionspapier „Return to play“ gibt klare Handlungsempfehlungen, wie Trainingsprozesse in den verschiedenen Stufen mit Blick auf Hygiene- und Schutzmaßnahmen organisiert werden und wie zum Beispiel Handballfelder mit Blick auf die Abstandsregelungen aufgeteilt werden können. „Der Handball lebt vom Kontakt, aber Abstand ist das aktuelle Gebot. Angesichts der Corona-Pandemie müssen wir deshalb kreative und weiter verantwortungsvolle Möglichkeiten finden, wie wir das Training auch in den Sporthallen wieder aufnehmen und zum Spiel zurückkehren können“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Oberste Priorität hat weiterhin der Infektionsschutz, aber wir müssen auch in dieser Zeit darauf achten, dass wir unsere Vereinsstrukturen erhalten und vor allem Kindern und Jugendlichen die Wiederaufnahme von Training ermöglichen.“

Das Positionspapier steht unter dhb.de/returntoplay zum Download zur Verfügung. Weitere Materialien, die Vereine in ihrer Kommunikation und zur praktischen Gestaltung des Wiedereinstiegs nutzen können, werden nach und nach zur Verfügung gestellt. Georg Clarke, Mitglied des DHB-Präsidiums, Vorsitzender der Jugendkommission und Präsident des Bayrischen Handballverbandes, sagt: „Über den Handballsport in den Vereinen finden Kinder und Jugendliche Halt und Orientierung. Wir haben mit ehrenamtlichem Engagement wertvolle Strukturen geschaffen. Diese möchten wir in Abstimmung mit Politik und Behörden weiter mit Leben füllen.“

In der aktuellen Version des Positionspapiers sind für die jeweiligen Stufen auch Starttermine hinterlegt. Diese sind jedoch abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und möglichen Lockerungen. Schober: „Deutscher Handballbund und Landesverbände bleiben auf allen Ebenen im Austausch mit Politik und Behörden. Wichtig für den Handball und generell für den Mannschaftssport ist, dass wir in einer sinnvollen Diskussion um Lockerungen Gehör finden, um den Handballsport den Umständen angepasst wieder zurück in die Hallen zu bringen.“

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„Return to play“ für die Basis


DHB sucht in der Corona-Pandemie verantwortungsvolle Wege für Wiedereinstieg

Geschlossene Hallen, Abstandsregelungen, Stillstand des Trainings- und Spielbetriebs: Die Folgen der Corona-Pandemie für den Mannschaftssport und die Vereine sind massiv. Der Deutsche Handballbund entwickelt daher mit seinen Landesverbänden eine Strategie zum stufenweisen Wiedereinstieg in einen Handball-Alltag.

„Kern des Handballs ist das Spiel miteinander. Über dieses verbindende Element kommen unsere Vereine ihren wertvollen, weit über die Grenzen der Spielerfelder hinausreichenden gesellschaftlichen Aufgaben nach. Wir möchten gemeinsam verantwortungsvolle Lösungen entwickeln, wie Kinder, Jugendliche und Amateure in den Vereinen wieder aktiv werden können“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir bewegen Menschen. Wir schaffen das aktuell nicht mit Handball, aber wir haben starke Strukturen in unseren Vereinen. Auf die können wir auch in dieser Ausnahmesituation bauen.“

Im Austausch mit den weiteren in der Interessengemeinschaft Teamsport Deutschland organisierten Spitzenverbänden und den Landesverbänden entwickelt der DHB ein Papier, das die vom DOSB formulierten Leitplanken aufnimmt und einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb zum Ziel hat. Eine Arbeitsgruppe des Deutschen Handballbundes mit Schober, DHB-Präsident Andreas Michelmann, den Präsidiumsmitgliedern Carsten Korte, Georg Clarke, Hans Artschwager, Stefan Hüdepohl, Monika Wöhler und Gunter Eckart sowie Frederik Wöhler und Tim Nimmesgern (beide DHB-Mitarbeiter für Mitgliederentwicklung und Jugend) erstellt eine gemeinsame Empfehlung für Kinder, Jugendliche und Amateure.

Nach dem Abbruch der Saison 2019/20 arbeiten die spieltechnischen Gremien auf allen Ebenen an Szenarien für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes. Training ist jedoch die Grundlage für Wettkämpfe. „Wir müssen und werden weiter verantwortungsvoll handeln“, sagt Schober. „Priorität behält der Infektionsschutz.“ Für Konzepte im Leistungssport steht der DHB im Austausch mit den Ligaverbänden HBL und HBF.

Deutscher Handballbund, Landes- und Ligaverbände beobachten weiterhin aufmerksam die sich kontinuierlich entwickelnde Lage der Corona-Pandemie. Hierzu gehört auch der stete Austausch zu Erfahrungen mit Ländern und Kommunen in der Umsetzung der angestrebten Maßnahmen.

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DHB-Medieninformation, 21. April 2020

 

Saisonabbruch in 3. Liga und Jugend-Bundesliga


Vorstandsvorsitzender Schober: „Trainingsbetrieb und Spiele nicht möglich“

Der Deutsche Handballbund beendet infolge der Corona-Pandemie die Saison in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga. Abgesagt werden zudem die Deutschen Meisterschaften der Jugend. Dies haben Präsidium und Vorstand des Deutschen Handballbundes am heutigen Dienstag entschieden. Auch die Handball-Bundesliga der Männer hat beschlossen, die Saison in der 1. und 2. Liga zu beenden.

„Unsere Vereine der 3. Liga und Jugend-Bundesliga haben an ihren Standorten keine Möglichkeit, den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen und können in der Folge auch keine Spiele austragen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbund. „Die Saison in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga abzubrechen, ist aufgrund der Corona-Pandemie und mit Blick auf die weiter dringend erforderliche Reduzierung der Zahl neuer Infektionen eine notwendige und richtige Entscheidung. Leicht gefallen ist uns dieser Schritt nicht, aber angesichts der Corona-Pandemie und der gesundheitlichen Risiken haben Vernunft und Verantwortung unser Handball-Herz überstimmt.“

Derzeit sind Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten, aktuell gelten noch Einschränkungen für den gesamten Sportbetrieb. Mark Schober appelliert: „Wir müssen jetzt alle miteinander daran arbeiten, dem Handballsport nach der Corona-Pandemie einen erfolgreichen Neustart zu ermöglichen.“

Mit einer Entscheidung zu den Deutschen Meisterschaften im Beachhandball (Jugend und Erwachsene) ist voraussichtlich Mitte Mai zu rechnen.

Wertung der Saison 2019/20 nach Quotienten-Regelung


Beschluss des Bundesrates mit großer Mehrheit / DHB-Pokal 2020/21 wird ausgesetzt

Die aufgrund der Corona-Pandemie in den Ligen abgebrochene Saison 2019/20 wird zum Stichtag 12. März 2020 nach der Quotienten-Regelung gewertet. Dabei wird es keine sportlichen Absteiger geben. Dies steht fest, da im bis Mittwoch laufenden Umlaufverfahren des Bundesrates bereits am heutigen Dienstag über 80 Prozent dem Beschluss zugestimmt haben.

„Wir haben mit diesem Beschluss des Bundesrates in unserer föderalen Struktur einen gemeinsamen Weg für den deutschen Handball gefunden. Ich bedanke mich für die sehr gute und professionelle Arbeit der beiden Ligaverbände HBL und HBF sowie die sehr gute Zusammenarbeit mit den Landesverbänden“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Drängende Fragen zur Saison 2019/20 sind damit beantwortet, aber unser gemeinsamer Einsatz im Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie ist weiter gefragt.“

Meister der 3. Liga und damit Aufsteiger in die 2. Liga der Männer sind der Wilhelmshavener HV (Nord-West), der Dessau-Roßlauer HV (Nord-Ost), der TuS Fürstenfeldbruck (Süd) und der TV Großwallstadt (Mitte). In der 3. Liga der Frauen gehen der TV Aldekerk (West), der TV Hannover-Badenstedt (Nord), die TuS Metzingen II (Süd) und der SV Germania Fritzlar 1976 (Ost) als Meister aus der Saison 2019/20.

Die Quotienten-Regelung besagt, dass die Pluspunkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele am Stich-tag 12. März 2020 dividiert werden. Der ermittelte Wert ist mit 100 zu multiplizieren und auf eine Stelle nach dem Komma zu runden.

Weiterhin hat der Bundesrat beschlossen:
  • Die Mannschaftszahlen der einzelnen Ligen werden für die Saison 2020/21 entsprechend angepasst. Die 3. Liga der Männer wird in der Saison 2020/21 auf eine Stärke von maximal 72 Mannschaften (bisher 64) erhöht. Neben den sogenannten Regelaufsteigern (eine Mannschaft je Oberligabereich) können auch weitere Mannschaften aus den Oberligabereichen aufgenommen werden. Dies gilt auch für die 3. Liga Frauen bis maximal 60 Mannschaften (bisher 56). Die näheren Einzelheiten legt der Vorstand des Deutschen Handballbundes auf Vorschlag der Spielkommission 3. Liga fest.
  • Entgegenstehende bzw. weitere Regelungen der Ordnungen, Richtlinien, Durchführungsbestimmungen, Grundlagenverträge etc. finden einmalig keine Anwendung.
  • Beschlüsse über die Auf- und Abstiegsregelungen der Saison 2020/21 ff. folgen in den jeweils dafür zuständigen Gremien.
  • Für den Jugendspielbetrieb entscheiden die jeweils zuständigen Verbände.
  • Der DHB-Pokal und der Deutsche Amateurpokal werden in der Saison 2020/21 in der bestehenden Form ausgesetzt. Den Ligaverbänden steht es frei, einen entsprechenden Wettbewerb für ihren Zuständigkeitsbereich auszurichten.
In Kürze werden die Abschlusstabellen der 3. Liga der Männer und Frauen sowie der Jugend-Bundesliga auf Basis der Quotienten-Regelung unter dhb.de veröffentlicht.

DHB-Präsidium bringt Vorlage in den Bundesrat


Abstimmung über Wertung im Falle eines Abbruches der Saison 2019/20 aufgrund der Corona-Pandemie

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat nach umfangreicher Vorarbeit einer Arbeitsgruppe einen Vorschlag verabschiedet, wie die Saison 2019/20 im Falle eines Abbruches aufgrund der Corona-Pandemie gewertet werden könnte.

Das favorisierte Modell ist eine Abschlusstabelle auf Basis der sogenannten Quotienten-Regelung. In den kommenden Tagen wird der Bundesrat des Deutschen Handballbundes im Umlaufverfahren über die entsprechende Beschlussvorlage abstimmen. DHB, HBL und HBF werden die Ergebnisse im Laufe der kommenden Woche veröffentlichen.

Die Quotienten-Regelung besagt, dass die Pluspunkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele zum Stichtag 12. März 2020 dividiert werden. Der ermittelte Wert ist mit 100 zu multiplizieren und auf eine Stelle nach dem Komma zu runden.

Der aufgrund der Corona-Pandemie Anfang des Monats gegebenen Empfehlung des DHB-Präsidiums, den Spielbetrieb der Saison 2019/20 in den Klassen unterhalb der 3. Liga zu beenden, hat sich bereits ein Teil der Landesverbände angeschlossen. Die Handball Bundesliga Frauen hat ihre Saison bereits beendet, die Handball-Bundesliga Männer sowie der Deutsche Handballbund für die 3. Liga und die Jugend-Bundesliga haben hierzu noch nicht entschieden. Bei Saisonabbrüchen soll es keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften bzw. sogenannter „wirtschaftlicher Absteiger“), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben.

Der Umlaufbeschluss beinhaltet auch die Aussetzung des DHB-Pokals und des Deutschen Amateurpokals in der Saison 2020/21 in der bestehenden Form. Den Ligaverbänden stünde es in diesem Fall frei, einen entsprechenden Wettbewerb um den DHB-Pokal auszurichten.
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Beschlüsse und Vorschläge zum Spielbetrieb


DHB-Präsidium empfiehlt Landesverbänden Beendigung der Saison / DHB-Pokal 2020/21 soll ausgesetzt werden

Der Deutsche Handballbund hat sich in den vergangenen Wochen intensiv mit den Folgen der Corona-Pandemie für den Spielbetrieb auseinandergesetzt, weitere Beschlüsse gefasst und Vorschläge für die Wettbewerbe des Verbandes formuliert.

Der Spielbetrieb bleibt – wie bereits am 13. März beschlossen – deutschlandweit bis einschließlich 19. April ausgesetzt. Für die folgende Zeit empfiehlt das DHB-Präsidium die Beendigung des Spielbetriebes der Saison 2019/20 in den Landesverbänden, also in den Klassen unterhalb der 3. Liga. Das reguläre Saisonende ist der 30. Juni. Alle relevanten Spielordnungsregelungen stellen auf diesen Termin als Saisonende ab. Zudem legt das Präsidium den Meldeschluss für die Folgesaison der 3. Liga auf den 15. Mai fest und empfiehlt den Landesverbänden eine entsprechende Terminierung.

Die Handball-Bundesliga der Männer und der Deutsche Handballbund für die 3. Liga und die Jugend-Bundesliga vertagen eine Entscheidung über Abbruch oder Fortführung der laufenden Saison 2019/20 abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und entsprechender behördlicher Auflagen auf einen späteren Zeitpunkt. Die Handball-Bundesliga der Männer beabsichtigt derzeit, den Spielbetrieb spätestens zum 16. Mai wieder aufzunehmen. Die Handball Bundesliga Frauen hat ihren Spielbetrieb der laufenden Saison bereits Mitte März beendet.

Außerdem spricht sich das DHB-Präsidium dafür aus, den DHB-Pokal der Männer und Frauen sowie den Amateurpokal der Männer in der Saison 2020/21 nicht durchzuführen. Regelungen zu den Final-Four-Turnieren um den DHB-Pokal liegen in der Zuständigkeit der Ligaverbände HBL und HBF.

DHB, HBL und HBF haben sich darauf verständigt, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften bzw. sogenannter „wirtschaftlicher Absteiger“), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben soll. Dies gilt entsprechend für die 3. Ligen. Eine Übernahme dieser Regelung wird im Sinne der Einheitlichkeit für die Umsetzung auf Landesverbandsebene empfohlen.

Bezüglich der Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen. Diese findet in Abstimmung zwischen den Ligen und Landesverbänden und mit der hierfür eingesetzten Arbeitsgruppe des Deutschen Handballbundes statt. Hierüber sowie über die Entscheidung einer Aussetzung der kommenden Pokalsaison sowie eine eventuell notwendige Anpassung der Grundlagenverträge und weitere erforderliche Änderungen der Ordnungen und bestehender Beschlüsse entscheiden die Mitglieder im Bundesrat des Deutschen Handballbundes mittels Umlaufbeschluss.

Für die Jugendbundesliga und die Deutschen Meisterschaften der Jugend unterbreitet der Jugendspielausschuss Vorschläge zum weiteren Vorgehen im Falle eines Saisonabbruches. Über die Fortführung und Wertung des Jugendspielbetriebs entscheiden die Landesverbände für deren jeweiligen Zuständigkeitsbereich.

„Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben und damit auch den Handball fest im Griff. Absoluten Vorrang haben Gesundheit und eine bestmögliche Bekämpfung des Coronavirus. Wir stehen jedoch auch in der gemeinsamen Verantwortung, für den deutschen Handball eine rechtssichere und zukunftweisende Lösung im Umgang mit dieser noch nie dagewesenen Situation zu finden“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. Hans Artschwager, Sprecher der Landesverbände im Deutschen Handballbund, erklärt: „Ich bedanke mich für die sehr enge und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten. Wir haben für den deutschen Handball eine gemeinsame Lösung gefunden. Unsere Landesverbände können jetzt weiter planen.“

Eine aus den DHB-Präsidiumsmitgliedern Carsten Korte (Vorsitzender des Jugendspielausschusses), Gunter Eckart (Präsident Hessischer HV), Hans Artschwager (Präsident HV Württemberg und Sprecher der Landesverbände), Uwe Schwenker (Präsident der Handball-Bundesliga der Männer) und Andreas Thiel (Präsident der Handball Bundesliga Frauen) bestehende Arbeitsgruppe hat in mehreren Runden getagt und beraten, um die spieltechnische Grundlage für die Folgen der Corona-Pandemie zu schaffen.

 

WIR.IHR.ALLE. in Zeiten der Corona-Pandemie


Offener Brief des DHB-Präsidenten Andreas Michelmann und des DHB-Vorstandsvorsitzenden Mark Schober


Liebe Handballfreundinnen und Handballfreunde,

wir wenden uns gern mit guten Nachrichten an Sie. Ideen hätten wir genug, zum Beispiel Ausblicke auf die nächsten Länderspiele, internationale Meisterschaften oder unsere Ehrenamtskampagne und so vieles mehr aus dem Handball. Handball war bis vor wenigen Tagen unser Leben. Stattdessen befinden wir alle uns im Krisenmodus. Die Corona-Pandemie hat uns fest im Griff. Wir müssen jetzt sehr schnell lernen, wie wir das Miteinander auf Distanz bestmöglich pflegen und füreinander da sein können.

Sportliche Prioritäten müssen in dieser Zeit hintenanstehen. Es geht um unser aller Gesundheit. Unsere Gedanken sind bei allen, die erkrankt sind. Sie sind bei deren Familien und Angehörigen, und sie sind bei allen, die um Verstorbene trauern. Und unsere Gedanken sind auch bei jenen, die mit schier grenzenloser Energie als medizinisches Personal gegen die Corona-Pandemie kämpfen.

Wir alle brauchen in dieser Zeit aber auch Halt, Zuversicht und eine Perspektive. Deshalb arbeitet der Deutsche Handballbund weiter für den Handball. Das Team der Geschäftsstelle ist größtenteils ins Heimbüro umgezogen und dort per Telefon und E-Mail erreichbar. Der DHB funktioniert und ist für die Handball-Familie da.

Wir kümmern uns auch jetzt um den Handball-Alltag von morgen. In Arbeitsgruppen suchen wir Antworten auf spieltechnische Fragen, unsere Eventteams entwickeln alternative Szenarien für kommende Länderspiele, in unserer Kommunikation pflegen wir die emotionale Verbundenheit zum Handballsport.

Natürlich wissen wir, dass all unsere Pläne und Träume unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und deren Fortschreiten steht. Wir stehen zusammen in der Verantwortung, das Coronavirus zu bekämpfen und mit Rücksichtnahme und Solidarität diese Krise zu überstehen. Dafür wünschen wir Ihnen allen Kraft!

WIR.IHR.ALLE. – das ist unser Leitmotiv. Jetzt mehr denn je. Und dann in einer hoffentlich nahen Zukunft, in der Handball wieder unser Leben bestimmen kann.

Bleiben Sie gesund!


Andreas Michelmann
Präsident Deutscher Handballbund e.V.

Mark Schober
Vorstandsvorsitzender Deutscher Handballbund e.V.

Erklärung zur Corona-Krise


Gesamter Spielbetrieb soll bis 19. April ausgesetzt werden / Michelmann: „Sportliche Prioritäten müssen im Moment klar hintenanstehen“

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat sich am Freitagmorgen mit der Corona-Krise auseinandergesetzt, Beschlüsse zum Spielbetrieb gefasst und dringende Appelle an die Handball-Familie gerichtet.

Der gesamte Spielbetrieb des deutschen Handballs soll bis mindestens zum 19. April auf allen Ebenen ausgesetzt werden. Dies umfasst nach bereits zum Teil in den Ligen und Landesverbänden getroffenen Beschlüssen insbesondere die LIQUI MOLY HBL, die Handball Bundesliga Frauen sowie die 3. Liga und Jugend-Bundesliga Handball und die Spielbetriebe aller Landesverbände und deren Gliederungen. Eine übergreifende Arbeitsgruppe wird sich in der Zwischenzeit mit spieltechnischen Konsequenzen sowie Rahmenbedingungen des Spielbetriebs in der Saison 2020/21 beschäftigen.

„Die Corona-Krise ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam bewältigen müssen. Das verlangt von uns allen Einschränkungen, die wir mit Blick auf die Eindämmung des Coronavirus und die Gesundheit aller auf uns nehmen. Wir haben Verantwortung füreinander. Sportliche Prioritäten müssen im Moment klar hintenanstehen“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes.

Lehrgänge und Länderspiele der Nationalmannschaften werden vorerst abgesagt. Dies gilt auch für sämtliche Fort- und Weiterbildungen des Deutschen Handballbundes.

Zur für die in der Zeit vom 17. bis zum 19. April in der Berliner Max-Schmeling-Halle geplante Olympia-Qualifikation kann derzeit noch keine, über die am Donnerstagabend erfolgte Kommunikation des Weltverbandes IHF (www.ihf.info/media-center/news/ihf-tokyo-handball-qualification-tournaments-be-held-scheduled) hinausgehende Aussage getroffen werden.

Die Qualifikationsspiele der Frauen-Nationalmannschaft zur EHF EURO 2020 gegen Slowenien werden vom europäischen Verband EHF voraussichtlich in Kürze verlegt. Terminiert sind diese Partien für den 25. März in Celje und 29. März in Bietigheim-Bissingen.


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Zuschlag für WM 2025 und 2027


Wegweisende Entscheidungen / Auch U21-WM 2023 geht an Deutschland / Michelmann: „Jahrzehnt des Handballs“

>>>Korrektur: Deutschland ist zum achten Mal Gastgeber einer Männer-Weltmeisterschaft. Das Turnier 1958 fehlte in der ersten Medieninformation.<<<

Gespannt hatte die Delegation des Deutschen Handballbundes die Präsentationen im Raum Chephren des Kairoer Marriott Hotels erwartet. Am Freitagvormittag sorgte Hassan Moustafa, Präsident des Weltverbandes IHF, jedoch recht schnell für Klarheit und löste Jubel aus: Deutschland wird 2027 Gastgeber der Männer-Weltmeisterschaft und 2025 gemeinsam mit den Niederlanden die Weltmeisterschaft der Frauen ausrichten. Auch die deutsche Bewerbung um die U21-Weltmeisterschaft 2023 war erfolgreich. Bereits vor diesem wegweisenden Tag in Kairo stand fest, dass Deutschland Schauplatz der EHF EURO 2024 der Männer sein wird.

„In Summe ist das eine riesige Chance für unsere Sportart, den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Von 2023 bis 2027 richten wir in Deutschland nahezu kontinuierlich Handball-Großveranstaltungen aus. Das sind großartige Gelegenheiten, Handball zu zelebrieren, Stars aufzubauen und unsere Sportart fest in der Gesellschaft zu verankern. Wir alle miteinander können auf diesem Fundament die gerade begonnenen 20er-Jahre zum Jahrzehnt des Handballs machen.“ Zur erfolgreichen deutschen Delegation in Kairo zählten neben Michelmann und DHB-Vizepräsident Bob Hanning der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober, WM-Projektleiter Thomas Freyer, Dominik Klein als Weltmeister von 2007 und dessen Frau Isabell als frühere Kapitänin der deutschen Handball-Nationalmannschaft.

Die WM-Turniere 2023, 2025 und 2027 weisen in Kombination mit der EHF EURO 2024 auch über den Handball hinaus. „Wir betrachten dieses Engagement auch als unseren Beitrag zu einer möglichen deutschen Bewerbung um die Olympischen Spiele 2032 mit einer klaren Botschaft: Deutschland kann internationale Großveranstaltungen“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann.

Deutschland ist zum achten Mal nach 1938, 1958, 1961, 1974, 1982, 2007 und zuletzt 2019 gemeinsam mit Dänemark Gastgeber einer Männer-Weltmeisterschaft. 2007 verzauberten Klein & Co. das Land mit dem vom WM-Titel gekrönten Wintermärchen, 2019 stießen Kapitän Uwe Gensheimer und sein Team ins Halbfinale vor und begeisterten ein Millionenpublikum. Eine Frauen-WM fand bisher 1965, 1967 und 2017 in Deutschland statt, die Niederlande waren 1971 und 1986 Gastgeber – 2025 werden die Nachbarn zusammen antreten. Das erfreut Michelmann besonders. „Handball verbindet. Das haben wir in den vorbereitenden Gesprächen mit unseren niederländischen Freunden und auch jetzt in Kairo erlebt“, sagt der 60-Jährige. „Gemeinsam mit den Niederlanden möchten wir der internationalen Handball-Familie im Dezember 2025 Festtage für den Handball anbieten. Wir freuen uns auf die intensive Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn, die auf einem ohnehin sehr engen Verhältnis fußt“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir 2025 gemeinsam mit dem Deutschen Handballbund die Weltmeisterschaft ausrichten werden“, sagt Tjark de Lange, Präsident des Nederlands Handbal Verbond. „So können wir im Dezember 2025 drei Wochen lang Handball in den ganzen Niederlanden präsentieren. Das passt genau in die Strategie unseres Verbands. Die Weltmeisterschaft wird eine fantastische Veranstaltung, die wir mit unseren Vereinen und allen Handballfans erleben dürfen. Heute haben wir mit unserem Nachbarn Deutschland eine starke Bewerbung abgegeben, nun arbeiten wir daran, diese Handballparty auf die Beine zu stellen.“ Michelmann bringt das auf die Kurzformel: „Nederland en Duitsland samen succesvol!“

Die kommenden Turniere sollen ein Impuls für wachsendes Interesse am und rund um den Handball sein. „Basis für eine große Begeisterung sind natürlich erfolgreiche Spiele unserer Nationalmannschaften“, sagt Bob Hanning, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes. „Die Aussicht auf Turniere vor eigenem Publikum wird eine große Motivation für unsere Spielerinnen und Spieler sein.“ Hanning betont: „Hier ist insbesondere die U21-Weltmeisterschaft 2023 ein besonderer Ansporn für die Talente der Jahrgänge 2002 und jünger.” Zum ersten Mal findet eine WM der Junioren in Deutschland statt. Ein Nachwuchsturnier hatte der DHB zuletzt 1999 mit der Europameisterschaft der weiblichen Jugend in Rotenburg an der Fulda ausgerichtet.

In Kairo hat der Rat der IHF weitere Turniere vergeben: Die Männer-WM 2025 wird in Kroatien, Dänemark und Norwegen stattfinden, die Frauen-WM 2027 in Ungarn. Neben der U21-WM 2023 sind weitere U-Turniere fixiert worden: 2021 U17-Beach-WM in Portugal, 2022 U20-WM weiblich in Slowenien, 2024 U20-WM weiblich in Nordmazedonien, 2025 U21-WM männlich in Polen.

Aktuelle Termine

  • 13.03.20: Männer-Länderspiel Deutschland - Niederlande in Magdeburg
  • 25.03.20: EHF EURO-Qualifikation Frauen Slowenien - Deutschland in Celje/Slo
  • 29.03.20: EHF EURO-Qualifikation Frauen Deutschland - Slowenien in Bietigheim-Bissingen
  • 17.04. - 19.04.20: Olympia-Qualifikationsturnier Männer in Berlin

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WM-Vergaben 2025 und 2027 in Kairo


DHB hofft auf Zuschläge für Turniere der Frauen und Männer / Weitere Bewerbung für U21-WM 2023

Handball-Deutschland schaut am kommenden Freitag gespannt nach Kairo: Dort wird der Rat des Weltverbandes IHF die Weltmeisterschaften 2025 und 2027 der Frauen und Männer vergeben. Der Deutsche Handballbund hofft auf zwei Jaworte – sowohl für die gemeinsam mit den Niederlanden angestrebte WM 2025 der Frauen als auch als alleiniger Gastgeber für die WM 2027 der Männer.

In Kairo wird auch über die Vergabe der U21-Weltmeisterschaft 2023 entschieden. Hierfür hat sich der DHB ebenfalls beworben. Bereits seit 2018 steht fest, dass Deutschland Ausrichter der EHF EURO 2024 sein wird. „Unsere Vision ist es, die 20er-Jahre zum Jahrzehnt des Handballs zu machen. Mit unseren Bewerbungen bauen wir auf den begeisternden WM-Turnieren der Frauen 2017 und der Männer 2019 auf und bringen unsere Erfahrungen ein. Wir möchten den Handball mit diesen Großereignissen weiter in der Gesellschaft etablieren, aber auch der internationalen Handballfamilie starke Impulse geben“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

Neben Schober, DHB-Präsident Andreas Michelmann, DHB-Vizepräsident Bob Hanning und WM-Projektleiter Thomas Freyer werden auch Isabell und Dominik Klein zur deutschen Delegation in Kairo zählen. Linkshänderin Isabell Klein war Kapitänin der deutschen Handball-Nationalmannschaft und erlebte die Heim-WM 2017, Linksaußen Dominik Klein ist Teil der Weltmeistermannschaft von 2007 und gewann mit dem THW Kiel alle möglichen Vereinstitel.

„Es ist für uns eine große Ehre, die Bewerbungen für die WM-Turniere 2025 und 2027 zu unterstützen. Wir durften beide eine Weltmeisterschaft im eigenen Land erleben und wissen aus zahlreichen Gesprächen mit Spielerinnen und Spielern aus aller Welt, wie wohl sie sich als unsere Gäste bei uns gefühlt haben. Wir sind davon überzeugt, dass Deutschland wieder ein wunderbarer Gastgeber wäre“, sagen Isabell und Dominik Klein.

Zur niederländischen Delegation zählt neben Präsident Tjark de Lange und Managing Director Norman Uhlenbusch übrigens eine frühere Linkshänderin, die aus der Handball Bundesliga Frauen besten bekannt ist: Saskia Mulder spielte sowohl für die HSG Blomberg-Lippe als auch für den Thüringer HC. Für Viborg HK lief die 41-Jährige zudem gemeinsam mit der deutschen Rekordnationalspielerin Grit Jurack auf.

Im Marriott Hotel Cairo werden die WM-Bewerber jeweils bis zu 20 Minuten ihr Konzept präsentieren; anschließend können die Mitglieder des IHF-Rates Fragen stellen. Den Auftakt machen Kroatien, Dänemark und Norwegen für die WM-Turniere der Männer 2025 und 2027. Dann folgen Deutschland und die Niederlande für die WM 2025 der Frauen sowie Deutschland für die Männer-WM 2027. Den Reigen der Bewerber beschließt Ungarn für die Frauen-WM 2027.

Am frühen Nachmittag wird der Rat der IHF die Gastgeber der nächsten WM-Turniere bekanntgeben. Die kommenden WM-Turniere der Männer finden in Ägypten (2021) sowie in Schweden und Polen (2023) statt, die der Frauen in Spanien (2021) sowie in Dänemark, Norwegen und Schweden (2023).

Aktuelle Termine

  • 13.03.20: Männer-Länderspiel Deutschland - Niederlande in Magdeburg
  • 25.03.20: EHF EURO-Qualifikation Frauen Slowenien - Deutschland in Celje/Slo
  • 29.03.20: EHF EURO-Qualifikation Frauen Deutschland - Slowenien in Bietigheim-Bissingen
  • 17.04. - 19.04.20: Olympia-Qualifikationsturnier Männer in Berlin

3. Liga: SG Nußloch zieht sich vom Spielbetrieb zurück

 
Die SG Nußloch hat am gestrigen Mittwochnachmittag die spielleitende Stelle des Deutschen Handballbundes über ihren Rückzug vom Spielbetrieb der 3. Liga Mitte informiert.

Damit steht Nußloch als erster Absteiger dieser Staffel fest. Alle bisherigen Meisterschaftsspiele der SG Nußloch werden gemäß der Spielordnung des Deutschen Handballbundes aus der Wertung genommen. Die noch ausstehenden Ligaspiele in der Saison 2019/20 mit Beteiligung der SG werden abgesetzt.

Aktuelle Termine

  • 13.03.20: Männer-Länderspiel Deutschland - Niederlande in Magdeburg
  • 25.03.20: EHF EURO-Qualifikation Frauen Slowenien - Deutschland in Celje/Slo
  • 29.03.20: EHF EURO-Qualifikation Frauen Deutschland - Slowenien in Bietigheim-Bissingen
  • 17.04. - 19.04.20: vorolympisches Qualifikationsturnier Männer in Berlin

Ab Juli 2020: PUMA neuer DHB-Ausrüster

Beginn der Zusammenarbeit zum 1. Juli 2020 / neue DHB-Kollektion im Sommer 2020

Ausrüsterwechsel beim Deutschen Handballbund: Ab dem 1. Juli 2020 wird das deutsche Sportunternehmen PUMA neuer Ausrüster des Deutschen Handballbundes und damit exklusiv alle Nationalmannschaften (Hallen- wie Beachhandball), inklusive aller Trainer und Betreuer, und Schiedsrichter ausstatten.

„Wir freuen uns, dass wir ab Juli 2020 gemeinsam mit PUMA, einer der weltweit führenden Marken im Sport, den Weg in Richtung weiterer Großereignisse, vor allem der Heim-EM 2024, gehen werden“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Von der Partnerschaft mit der starken Marke PUMA versprechen wir uns noch mehr Aufmerksamkeit für unsere Nationalmannschaften und unseren Sport. Außerdem ist es unser gemeinsames Ziel, für die Fans das Merchandising-Angebot des Deutschen Handballbundes zukünftig auszubauen und weiterzuentwickeln.“ 

„Für PUMA ist es der nächste Meilenstein im professionellen Handballsport“, sagt Matthias Bäumer, General Manager PUMA DACH. „Der Deutsche Handballbund und seine Nationalspielerinnen und Nationalspieler verkörpern Motivation, Leidenschaft und kreatives Spiel auf internationaler Ebene. Damit passen sie perfekt zur DNA von PUMA. Mit unseren Produkten, kreativem Marketing und unserer Vertriebs-Expertise wollen wir gemeinsam mit dem Deutschen Handballbund zukünftig Erfolge feiern.“

Der neue Ausrüster PUMA folgt auf Kempa, dessen Vertrag mit dem DHB ausläuft. Mark Schober: „Wir wollen uns schon jetzt bei unserem bisherigen Ausrüster für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Partnerschaft bedanken und freuen uns auf die bevorstehende gemeinsame Europameisterschaft unserer Männer-Nationalmannschaft.“ 

Mit der Partnerschaft mit dem Deutschen Handballbund intensiviert PUMA seine Handball-Aktivitäten in Deutschland. In den Handball-Bundesligen stattet das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach die Rhein-Neckar Löwen sowie die BVB Handball Damen aus. Weiterhin stehen auch mehrere aktuelle A-Nationalspielerinnen und Nationalspieler wie Julius Kühn, Emily Bölk, Hendrik Pekeler, Franz Semper und Tobias Reichmann beim neuen Ausrüster des Deutschen Handballbundes unter Vertrag. In den kommenden Jahren wird PUMA nun Nationalspielerinnen und Nationalspieler in allen Altersklassen mit Trikots, Trainingsbekleidung und weiteren Accessoires ausstatten.

„Die Partnerschaft mit dem Deutschen Handballbund unterstreicht unsere Kompetenz im Indoor-Sport und PUMAs starke Position im Handball über die nationale Vereinsebene hinaus. Bereits heute vertrauen viele Nationalspielerinnen und Nationalspieler der Qualität unserer Produkte. Wer Handball liebt, der kann sich freuen, denn wir haben auf und neben dem Feld eine Menge vor“, sagt Kai Kuhlmann, PUMA Team Head Sports Marketing DACH.

Die neue DHB-Kollektion wird im Sommer 2020 erstmals vorgestellt. Das erste Großereignis, bei dem der DHB und PUMA Seite an Seite den deutschen Handball repräsentieren werden, sind die Olympischen Sommerspiele in Tokio, falls sich die Männer-Nationalmannschaft für eine Teilnahme qualifiziert.   
 
Als Berater bei der Ausrüstersuche fungierte Lagardère Sports Germany, exklusiver Vermarkter des Deutschen Handballbundes.
 
Über PUMA:

PUMA ist eine der weltweit führenden Sportmarken, die Schuhe, Textilien und Accessoires designt, entwickelt, verkauft und vermarktet. Seit über 70 Jahren stellt PUMA die innovativsten Produkte für die schnellsten Sportler der Welt her. Zu unseren Performance- und sportlich-inspirierten Lifestyle-Produktkategorien gehören u.a. Fußball, Running & Training, Basketball, Golf und Motorsport. PUMA kooperiert mit weltweit bekannten Designer-Labels und bringt damit innovative und dynamische Designkonzepte in die Welt des Sports. Zur PUMA-Gruppe gehören die Marken PUMA, Cobra Golf und stichd. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in über 120 Ländern und beschäftigt weltweit mehr als 13.000 Mitarbeiter. Die Firmenzentrale befindet sich in Herzogenaurach/Deutschland. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.puma.com
 
Medienkontakte von PUMA:
Toni Mager - PUMA: toni.mager@puma.com
Für Bildmaterial: Claudia Sudbrink - UEG: claudia.sudbrink@uegworldwide.com
PUMA - Instagram: @puma, Facebook: @Puma

Aktuelle Termine

  • 07.01.20: Flug Männer-Nationalmannschaft nach Trondheim
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden
  • 09.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Deutschland – Niederlande
  • 11.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Spanien – Deutschland
  • 13.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Lettland – Deutschland

Rahmenprogramm im Deutschen Haus steht fest


Anlaufstelle für Fans in Wien / Tippspiel mit attraktiven Preisen

Das Deutsche Haus in Wien bei der EHF EURO 2020 gewinnt immer mehr an Konturen: 27 Tage vor dem Start der EM-Hauptrunde in der Wiener Stadthalle steht das Rahmenprogramm des erstmals umgesetzten Deutschen Hauses im Augustinerkeller Bitzinger (Augustinerstraße 1, 1010 Wien).

Im Falle der sportlichen Qualifikation für die Hauptrunde, bestreitet die Männer-Nationalmannschaft von Bundestrainer Christian Prokop ihre Spiele am 16., 18., 20. und 22. Januar. An Spieltagen der deutschen Nationalmannschaft treffen sich die deutschen Fans zu einem gemeinsamen Mittagessen, um dann im weiteren Verlauf - für alle Inhaber von Eintrittskarten für die EM-Spiele - gemeinsam zur Wiener Stadthalle zu gehen.

Für Fans, die noch keine Eintrittskarten haben und kurzfristig noch eine gewissen Anzahl an Tickets erwerben möchten, besteht die Möglichkeit, im Deutschen Haus noch Print@Home Tickets zu erwerben. Voraussetzung ist, dass zu diesem Zeitpunkt noch Ticketkontingente im freien Verkauf verfügbar sind. Die Unterstützung für den Ticketerwerb wird am Infocounter im Deutschen Haus gewährleistet. Im Anschluss an die Spiele der DHB-Auswahl geht es zurück in den Augustinerkeller Bitzinger, wo mit einer Fanparty inklusive Live-DJ der Abend beendet wird.

An spielfreien Tagen wird im Deutschen Haus ein gemeinsames Public Viewing der nicht-deutschen Hauptrundengruppe sowie ein VIP-Talk mit bekannten Gästen aus der Handballwelt wie Dominik Klein, Sven-Sören Christophersen und Henning Fritz angeboten.

Zentraler Programmpunkt des Deutschen Hauses ist ein Tippspiel zum jeweiligen Spieltag mit attraktiven Gewinnen. Hauptgewinn sind zwei Tickets für das LIDL-Fansofa, um bei jeweils einem deutschen Hauptrundenspiel in der Wiener Stadthalle Uwe Gensheimer, Andreas Wolff und Co. direkt am Spielfeldrand zu unterstützen. Weitere Gewinne sind unter anderem ein Besuch einer Trainingseinheit der deutschen Nationalmannschaft sowie ein Treffen mit einem Mannschaftsoffiziellen.

Der Eintritt für das Deutsche Haus in Wien ist frei, sodass alle Handball-Fans herzlich eingeladen sind, gemeinsam mit anderen deutschen Fans die EHF EURO in Wien sowie die DHB-Auswahl zu feiern. Tickets für EM-Spiele in der Wiener Stadthalle werden nicht benötigt, um Teil des Deutschen Hauses zu werden. Für Essen und Trinken ist á la Carte gesorgt.

Karten für den deutschen Fanblock bei Hauptrundenspielen der DHB-Auswahl in Wien sind via http://bit.do/EHF2020__Wien  erhältlich.

Aktuelle Termine

  • 02.01.20: Beginn der unmittelbaren Vorbereitung in Frankfurt am Main
  • 03.01.19: Medientermin Männer-Nationalmannschaft in Frankfurt am Main
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 05.01.20: Flug Männer-Nationalmannschaft nach Wien
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 07.01.20: Flug Männer-Nationalmannschaft nach Trondheim
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden
  • 09.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Deutschland – Niederlande
  • 11.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Spanien – Deutschland
  • 13.01.20: Vorrunde EHF EURO 2020 Lettland – Deutschland

Elitekader 2019/20 festgelegt

15 Spielerinnen und Spieler / Vier Talente bereits mit Erfahrung in den A-Nationalmannschaften

Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte in der Nachwuchsförderung: Am heutigen Mittwoch haben Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes, und Wolfgang Sommerfeld, Mentor der Eliteförderung, im Rahmen eines Medientermins der Frauen-Nationalmannschaft in Steinbach den neuen DHB-Elitekader vorgestellt.

In der Saison 2019/20 umfasst der Elitekader insgesamt 15 Top-Talente der Jahrgänge 1998 bis 2003. Neun Spielerinnen und Spieler haben bereits in der vergangenen Saison vom Premiumprodukt in der Nachwuchsförderung profitiert und sind weiterhin Teil des Elitekaders. Dazu kommen sechs neue Gesichter, die das Aufgebot komplettieren.

„Die Eliteförderung ist seit Jahren ein elementarer Bestandteil unserer Nachwuchsförderung und eine absolute Erfolgsgeschichte“, sagt Axel Kromer. „Wir wollen unsere Top-Talente auf ihrem Weg zum internationalen Topniveau intensiv begleiten und für sie ein ideales Umfeld schaffen, damit sie sich sportlich optimal entwickeln und perspektivisch zu wichtigen Säulen in unseren A-Nationalmannschaften werden können.“

Die besondere Förderung der besten Talente ist bereits seit dem Jahr 2012 ein fester Bestandteil innerhalb der Nachwuchsförderung des Deutschen Handballbundes und im internationalen Vergleich herausstechend. Ziel dieses Konzepts ist eine Vereinigung der sportlichen, schulischen, beruflichen und universitären Ausbildung, um die handballerische Entwicklung der Top-Talente optimal zu fördern. Die Akteurinnen und Akteure des Elitekaders werden auch über ihre Zeit in den Nachwuchs-Nationalmannschaften betreut. Die Eliteförderung ist ein Kooperationsprojekt mit den Vereinen der Handball Bundesliga Frauen und der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga.

„Gerade bei unseren Top-Talenten ist das Umfeld sehr komplex und besteht aus vielen unterschiedlichen Netzwerken, die Einfluss auf die handballerische Entwicklung haben können. Mit der Eliteförderung wollen wir die Netzwerke aus Arbeit, Ausbildung, Universität und Handball in engem Austausch mit den Vereinen, Lehrern und Dozenten sowie dem Arbeitgeber optimal zusammenfügen, damit der Handball im Zentrum stehen kann“, sagt Wolfgang Sommerfeld. „Gleichzeitig wollen wir aber auch die dualen Karrieren sowie die Persönlichkeitsentwicklung der Talente fördern und ihnen bei der Karriereplanung helfen. Daher müssen wir unsere Top-Talente wie Individualsportler betreuen.“
 
Die A-Nationalmannschaften des Deutschen Handballbundes profitieren bereits seit Jahren von der Förderung der talentiertesten Nachwuchs-Nationalspielerinnen und -Nationalspieler. Im aktuellen Elitekader haben mit Julia Maidhof, Mia Zschocke, Lea Rühter und Lukas Stutzke vier Talente A-Länderspiele absolviert. Die Leverkuserin Zschocke steht außerdem im WM-Aufgebot von Bundestrainer Henk Groener. Aus dem letztjährigen Elitekader haben zudem Sebastian Heymann und Amelie Berger, die wie Mia Zschocke auch mit der Frauen-Nationalmannschaft zur WM nach Japan reisen wird, Länderspielerfahrung gesammelt. Auch im WM-Aufgebot von Bundestrainer Christian Prokop, das im Januar 2019 eine überzeugende Heim-WM spielte und nur knapp die Medaille verpasste, haben mehrere Spieler die Eliteförderung durchlaufen.

„Die Eliteförderung trägt immer mehr Früchte. Immer mehr Spielerinnen und Spieler in den A-Nationalmannschaften haben diese Betreuung durchlaufen, was die immens hohe Bedeutung der Eliteförderung unterstreicht“, sagt Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs des Deutschen Handballbundes. „Daher wollen wir diesen Weg mit vollster Überzeugung weitergehen, weiterhin viel Zeit und Energie in die Betreuung unserer Top-Talente investieren und sie auf ihrem Weg in die A-Nationalmannschaften optimal unterstützen.“

Für den neuen Elitekader des Deutschen Handballbundes in der Saison 2019/20 sind mit Wolfgang Sommerfeld und Maik Nowak, Jugend-Bundestrainer weiblich, zwei Mentoren verantwortlich, die sich um eine umfangreiche Betreuung der 15 Talente kümmern werden. Ein wichtiger Teil der Eliteförderung sind zudem gemeinsame Lehrgänge, bei denen unter anderem auch die beiden A-Bundestrainer Christian Prokop und Henk Groener vor Ort sind, um mit dem Elitekader zu arbeiten.

 
Der Elitekader des Deutschen Handballbundes im Überblick:

Weiblich: Dana Bleckmann (Borussia Dortmund), Lena Degenhardt (TuS Metzingen), Julia Maidhof (HSG Bensheim/Auerbach), Maxi Mühlner (HSG Bad Wildungen Vipers), Letitia Quist (TuS Metzingen), Rebecca Rott (TuS Metzingen), Lea Rühter (Buxtehuder SV), Mia Zschocke (TSV Bayer 04 Leverkusen)
Männlich: Lukas Diedrich (SC Magdeburg), Johannes Jepsen (TuS N-Lübbecke), Juri Knorr (GWD Minden), Julian Köster (TSV Bayer Dormagen), Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Fynn Nicolaus (TVB Stuttgart), Lukas Stutzke (Bergischer HC)

Aktuelle Termine

  • 21.11.19: Länderspiel Frauen Deutschland - Montenegro in Stuttgart
  • 29.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 29.11.19: Akkreditierungsschluss EHF EURO 2020
  • 18.12.19: Akkredierungsschluss Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 03.01.19: Medientermin Männer-Nationalmannschaft in Frankfurt am Main
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden

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DHB wird Gastgeber eines Qualifikationsturniers für Tokio 2020


Weltverband IHF vergibt Ausrichtung an Frankreich, Norwegen und Deutschland / Spielort wird Berlin mit der Max-Schmeling-Halle



Ein langes Handball-Wochenende im Zeichen der Ringe: Der Deutsche Handballbund wird vom 17. bis zum 19. April 2020 Gastgeber eines der drei Qualifikationsturniere für die Olympischen Spiele 2020 sein. Dies teilte der Weltverband IHF am Mittwochabend mit. Weitere Ausrichter werden Frankreich und Norwegen sein.

Als deutscher Spielort ist die 8700 Zuschauer fassende Max-Schmeling-Halle in Berlin vorgesehen. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft wird sich an den drei Spieltagen in einem Viererfeld voraussichtlich mit zwei europäischen (je nach Europameister entweder Schweden, Kroatien oder Spanien plus ein weiteres europäisches Team) und einer afrikanischen Nation messen müssen. Aus jedem der drei Viererturniere sichern sich die jeweils besten beiden Teams ein Olympiaticket.

„In Berlin haben wir mit unserer Nationalmannschaft Sternstunden wie den Empfang der Europameister 2016 und die Vorrunde der WM 2019 erlebt. Wir freuen uns, im April zur Olympiaqualifikation in die Hauptstadt zurückkehren zu dürfen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

Berlins Sportsenator, Andreas Geisel, sagt: „Es spricht für die Attraktivität der Sportmetropole Berlin, dass wir einmal mehr Ausrichter eines internationalen Turniers werden. Die Berliner Fans werden das DHB-Team so kurz vor den Olympischen Spielen lautstark anfeuern und unterstützen. Ich freue mich auf hochkarätigen Handball-Sport in der Hauptstadt.“

Es gibt allerdings einen verlockenden Vorbehalt: Wird die deutsche Handball-Nationalmannschaft am 26. Januar in Stockholm Europameister oder unterliegt im Finale dem bereits qualifizierten Weltmeister Dänemark, so wäre dies jeweils mit einem Olympiaticket verbunden. Um auf diese Eventualitäten vorbereitet zu sein, hat die IHF bereits Kroatien als Ersatz-Ausrichter festgelegt. Der Vorverkauf für das Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin beginnt im Anschluss an die EHF EURO 2020.

Der Deutsche Handballbund war 2008 Gastgeber eines Olympia-Qualifikationsturniers der Frauen. Dieses fand in Leipzig statt. Das Team des damaligen Bundestrainers Armin Emrich sichert sich mit Erfolgen gegen Schweden, Kroatien und die Dominikanische Republik die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking.

Über die Gastgeber der Olympia-Qualifikationsturniere der Frauen, die vom 20. bis zum 22. März 2020 ausgetragen werden, entscheidet der Rat der IHF auf Basis der dann feststehenden Turnierbesetzungen. Die potenziellen Gastgeber eines Männer-Turniers sollen hier allerdings nicht in Betracht kommen.

Aktuelle Termine

  • 20.11.19: Medientermin Frauen-Nationalmannschaft in Steinbach
  • 21.11.19: Länderspiel Frauen Deutschland - Montenegro in Stuttgart
  • 30.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden

TAG DES HANDBALLS: Neue Bewerbungsphase für Teilnahme am AOK Star-Training hat begonnen
 

Berlin/Hannover. Passend zum TAG DES HANDBALLS (26. Oktober), dem sich am Samstag bundesweit rund 170 Vereine angeschlossen haben, um Deutschlands Hallensport Nummer eins zu feiern, startet die neue Bewerbungsphase für die Aktion „AOK Star-Training“. Auch für 2020 sind der Deutsche Handballbund und die Gesundheitskasse wieder auf der Suche nach Grundschulen für einen ganz besonderen Trainingstag in der eigenen Turnhalle, der jeweils von einer prominenten Handballgröße begleitet wird. Für die Aktion, die im vergangenen Jahr das Interesse von 2.000 Schulen auf sich zog, können sich sportbegeisterte Lehrer, Eltern und Schüler wieder bis 31. Januar des kommenden Jahres bewerben.
 
„Handball-Deutschland setzt sich aus insgesamt 22 Landesverbänden zusammen. In jedem dieser Landesverbände vergeben wir auch 2020 wieder ein AOK Star-Training. Die Aktion erfreut sich seit Jahren großer und stetig wachsender Beliebtheit. Vor allem, weil der Trainingstag von aktuellen und ehemaligen Profis begleitet wird. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die Augen der Kinder leuchten, wenn ehemalige Nationalspieler wie Dominik Klein die Sporthalle betreten und mit welcher Leidenschaft sich die Stars ein paar Stunden ganz alleine dem Nachwuchs widmen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, über die Gemeinschaftsaktion mit dem Gesundheitspartner AOK. Aber nicht nur die Handballstars sorgen für Begeisterung, schließlich werden sie auch von bekannten Maskottchen wie dem AOK-Drachen Jolinchen begleitet.
 
Gewinnerschulen dürfen sich auf ein tolles Programm freuen, welches mit einer spielerischen Trainingseinheit unter Anleitung der Handballexperten für eine ausgewählte Schülergruppe beginnt. Selbstverständlich bleibt zwischendrin auch ausreichend Zeit, den einen oder anderen Schnappschuss mit dem Stargast zu sammeln oder sich das eigene Kempa-Teilnehmershirt signieren zu lassen. Nach dem exklusiven Schnupperkurs geht das Handballfest anschließend auf dem Pausenhof mit allen Schülerinnen und Schülern weiter. Dort warten dann verschiedene Mitmachaktionen auf alle Jungen und Mädchen. Hier können die Kinder dem Profi zeigen, wie schnell sie dribbeln können oder welche Wurfqualitäten schon in ihnen stecken.
 
„Mit dieser Initiative wollen wir in den Kindern die Begeisterung für Bewegung wecken und ihnen im besten Fall den Weg in den Vereinssport ebnen. Mit diesem Ansatz der Breitensportförderung haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Steve Plesker, Geschäftsführer Markt und Produkt beim AOK-Bundesverband. Aus diesem Grund kooperieren die Organisatoren vor Ort eng mit den lokalen Handballclubs. Die Schirmherrschaft des Projekts haben Nationalspieler Paul Drux sowie Weltklasse-Torhüterin Clara Woltering übernommen. Beide haben es sich in der Vergangenheit nicht nehmen lassen, einige der AOK Star-Trainings selbst zu übernehmen. 
 
Um sich einen der 22 begehrten Plätze zu ergattern, empfehlen DHB und AOK interessierten Schulen möglichst kreativ bei ihren Bewerbungen zu sein. Die bisherige Bandbreite reichte von Märchenbüchern, über gebastelte Spielfelder bis hin zu selbstgedrehten Videos. Um an der Vergabe teilnehmen zu können, müssen diese bis 31. Januar 2020 eingereicht werden. Das erste AOK Star-Training findet im April statt, Ende Mai wird der Besuch aller 22 Gewinnerschulen abgeschlossen sein.
 
Alle Informationen und Termine der Aktion gibt es unter www.aok-startraining.de.

Kontakt: AOK Star-Training-Team I Mail: info@aok-startraining.de I Tel.: 030 255 657 05

Aktuelle Termine

  • 29.10.19 Medientermin Frauen-Nationalmannschaft in Stuttgart
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 21.11.19: Länderspiel Frauen Deutschland - Montenegro in Stuttgart
  • 30.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden

Grundsatzbeschluss pro Strukturreform


Der Bundestrat stellt in Hamburg mit großer Mehrheit die Weichen für die Zukunft des deutschen Handballs

Der weitere Weg ist bereitet für die Strukturreform des deutschen Handballs. Bei seiner Sitzung in Hamburg hat der Bundesrat des Deutschen Handballbundes am Sonntag mit 119 von 123 Stimmen und damit einer großen Mehrheit für die Strukturreform des deutschen Handballs gestimmt. Nach dem Grundsatzbeschluss kann die Arbeit in den Gremien vorangetrieben werden, um die für die Umsetzung nötigen Beschlüsse vorzubereiten. Die in Hamburg berufenen Arbeitsgruppen zu den großen Themen Leistungssport und Mitgliederentwicklung sollen ihre Ergebnisse am 15. März 2020 vorlegen. Ziel ist, dass die Strukturreform ab 2021 in Kraft treten kann.

„Dieser von Landes- und Ligaverbänden und dem Deutschen Handballbund in großer Einigkeit gefasste Grundsatzbeschluss ist ein Meilenstein, um den Handball fit für die Zukunft zu machen. Wir sind dankbar für das den Vorschlägen entgegengebrachte Vertrauen sowie den weiter dynamischen Prozess“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann. „Die offene Diskussion im Sinne der Sache und das gemeinsame Handeln haben den bisherigen Weg bestimmt. Und so transparent, vertrauensvoll und verlässlich werden wir weiterarbeiten.“

Der Bundesrat hat in Hamburg beschlossen, die Mitgliederentwicklung und den Leistungssport als Schwerpunktthemen der aktuellen DHB-Strukturreform festzulegen. Die beabsichtigte Stärkung des Leistungssports soll durch den Einsatz neuer Trainerinnen und Trainer angegangen werden, die der Mitgliederentwicklung ebenfalls durch den Einsatz neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Darüber hinaus nahm der Bundesrat die vorgestellte Strukturierung des DHB in zehn Förderregionen zustimmend zur Kenntnis.

Der Bundesrat machte deutlich, dass die Reform nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn sie auch von der Basis mitgetragen wird. Zur Klärung der Finanzierung der Strukturreform setzt der Bundesrat eine Arbeitsgruppe ein. Deren Mitglieder sind DHB-Präsident Andreas Michelmann, der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober, zwei Vertreter der Ligen HBL und HBF sowie drei Vertreter der Landesverbände. Auftrag des Bundesrates an diese AG ist es, neue Formen der Finanzierung zu erarbeiten.

Zur Erstellung von inhaltlichen Konzepten der Strukturreform setzt der Bundesrat zur Mitgliederentwicklung und zum Nachwuchsleistungssport je eine Arbeitsgruppe ein. Mitglieder der Arbeitsgruppen sind jeweils ein Vertreter/in des Präsidiums, ein Vertreter/in des Vorstandes, zwei Vertreter der Ligen (HBL/HBF) und drei der Landesverbände.

„Wir sind froh, dass wir gemeinsam zu einem tragbaren Entschluss gekommen sind, der uns basierend auf unserem Leitspruch ‚Wir sind alle der DHB‘ gemeinsam die Möglichkeit gibt, die Strukturreform mit Leben und konkreten Konzepten zu füllen“, sagte DHB-Vizepräsident Hans Artschwager.

 

Aufsichtsrat der EHF EURO 2024 konstituiert


Standortausschreibung zur Auswahl der Ausrichterstädte beginnt im Oktober

In Hamburg hat sich am Freitag der Aufsichtsrat zur EHF EURO 2024 konstituiert. Dieses Turnier wird vom 12. bis zum 28. Januar 2024 vom Deutschen Handballbund ausgerichtet. Mitglieder des Aufsichtsrates sind DHB-Präsident Andreas Michelmann, der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober, DHB-Präsidiumsmitglied Georg Clarke, die Liga-Präsidenten Uwe Schwenker (HBL) und Andreas Thiel (HBF) sowie Projektleiter Thomas Freyer.

„Noch im Oktober beginnt die Standortausschreibung zur Auswahl der Ausrichterstädte“, sagt Freyer. „Entschieden wird über die Standorte der EHF EURO 2024 voraussichtlich im Sommer des kommenden Jahres.“

Deutschland bekam im Juni 2018 den Zuspruch als Ausrichter der EHF EURO 2024. Der Deutsche Handballbund wird damit erstmals eine Europameisterschaft der Männer ausrichten. Weitere Premiere: Die ersten beiden Turniere mit nunmehr 24 teilnehmenden Nationen werden im kommenden Januar (Norwegen, Österreich und Schweden) sowie 2022 (Ungarn und Slowakei) noch in mehreren Ländern stattfinden – Deutschland wird 2024 der erste alleinige EM-Gastgeber sein.

Aktuelle Termine

  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 25.10.19: Medientermin mit beiden Bundestrainern und Kapitänen in Hannover
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 21.11.19: Länderspiel Frauen Deutschland - Montenegro in Stuttgart
  • 30.11.-15.12.19: Weltmeisterschaft Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien
  • 09.-26.01.20: EHF EURO 2020 Männer in Norwegen, Österreich und Schweden

André Fuhr neuer DHB-Trainer


Erster Lehrgang mit der U20-Nationalmannschaft weiblich ab Montag in Kienbaum

Rechtzeitig vor Beginn des Lehrgangs der U20-Nationalmannschaft weiblich hat der Deutsche Handballbund für die Spielerinnen der Jahrgänge 2000 und jünger die Trainerfrage beantwortet: André Fuhr, Trainer des Bundesligisten Borussia Dortmund, übernimmt das Team und wird dieses auf dem Weg zur U20-WM in Rumänien (7. bis 19. Juli 2020) betreuen. Fuhr tritt damit die Nachfolge von Marielle Bohm an, die nach Platz 9 bei der U19-EM ihren Rücktritt erklärte.

„Ich freue mich auf die spannende Aufgabe und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Großteil der Mannschaft, der die U20-Nationalmannschaft bildet, hat in der Jugend mit dem Europameistertitel sein großes Potenzial gezeigt“, sagt André Fuhr. „Daran wollen wir in den kommenden Monaten wieder anknüpfen, die Spielerinnen kontinuierlich weiterentwickeln und auf den Höhepunkt, die Weltmeisterschaft in Rumänien im nächsten Jahr, vorbereiten. Auf diesem Weg ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Vereinen sehr wichtig.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir André Fuhr als Bundesligatrainer für diese Aufgabe haben gewinnen können“, erklären Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes, und Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs. „In der Analyse der vergangenen Turniere haben wir erkannt, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten in die Talentförderung investieren müssen. André steht beispielhaft für die große Identifikation der Handball Bundesliga Frauen, wenn es um die Entwicklung unserer Nachwuchsspielerinnen geht. Wir standen mit der HBF und deren Vorsitzendem Andreas Thiel in engem Austausch und haben die Rückendeckung für diese Zusammenarbeit gespürt. Auch Borussia Dortmund sind wir dankbar, diese zunächst auf ein Jahr befristete Doppel-Funktion zu ermöglichen.“

Andreas Heiermann, Geschäftsführer Abteilung Handball bei Borussia Dortmund: „Wir sind glücklich und stolz, dass André Fuhr neben unserer Mannschaft ab sofort auch die weibliche U20-Nationalmannschaft trainiert. Wir freuen uns, den DHB unterstützen zu können. Wer Andrés akribisches Arbeiten kennt, weiß, dass diese Wahl des DHB perfekt passt. Er möchte nicht nur jedes Spiel gewinnen, sondern vor allem jede Spielerin im Training weiterentwickeln, was im Nachwuchsbereich sehr wichtig ist.“

André Fuhr hat sich als langjähriger Trainer der HSG Blomberg-Lippe einen Namen gemacht vor allem, weil er immer wieder Spielerinnen aus der Jugend bis in die A-Nationalmannschaft führte. Mit Blomberg stieg Fuhr 2006 in die Bundesliga auf, stand zweimal im Finale des DHB-Pokals und qualifizierte sich wiederholt für den Europapokal. Mit dem Nachwuchs der ostwestfälischen Talentschmiede gewann er einmal die Deutsche Meisterschaft der Jugend.
 
Aufgebot für den Lehrgang in Kienbaum:

Lena Schmid (TuS Metzingen), Ndidi Agwunedu (HSG Blomberg-Lippe), Lena Hausherr (BVB 09 Dortmund), Dana Bleckmann (BVB 09 Dortmund), Paulina Golla (Buxtehuder SV), Laetitia Quist (TuS Metzingen), Maxi Mühlner (HSG Bad Wildungen Vipers), Leonie Kockel (BVB 09 Dortmund), Mariel Wulf (BVB 09 Dortmund), Jana Scheib (HSG Bad Wildungen Vipers), Laura Waldenmaier (SG H2 KU Herrenberg), Pauline Uhlmann (HC Leipzig), Mareike Thomaier (TSV Bayer 04 Leverkusen), Lisa Antl (Buxtehuder SV), Luisa Scherer (Buxtehuder SV), Leonie Patorra (SG BBM Bietigheim)

Reserve: Carlotta Fege (BVB 09 Dortmund), Aimée von Pereira (København Håndbold/DEN), Julia Weise (HC Leipzig), Lea Neubrander (SG H2 KU Herrenberg), Nele Reese (VfL Oldenburg)


 

Aktuelle Termine

  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien

 

Hochkarätiger Handball-Talk in Schalksmühle


Der Handball-Bundestrainer, dazu ein Europameister und Olympiafinalist von 2004 sowie ein All Star der U19-Weltmeisterschaft: Der Deutsche Handballbund und DHB-Partner JUNG laden für Freitag, 20. September, zu einem hochkarätig besetzten Handball-Talk nach Schalksmühle ein.

Bundestrainer Christian Prokop, der ehemalige Nationalspieler Mark Dragunski, derzeit Nachwuchstrainer der SGSH DRAGONS, und Tom Bergner, einer der talentiertesten deutschen Nachwuchs-Kreisläufer in Diensten des Drittligisten VfL Eintracht Hagen decken mit Jens-Uwe Groll, JUNG-Prokurist und Leiter des Vertriebs Deutschland, ein breites Spektrum ab:
  • Wie ist der Stand der Nationalmannschaft auf dem Weg ins mit EM und hoffentlich Olympischen Spielen sportlich maximal anspruchsvolle Jahr 2020?
  • Welche Lehren aus dem mit Gold und Silber erfolgreichen Jahr 2004 sind nach wie vor gültig?
  • Was muss ein Handball-Nationalspieler der Zukunft mitbringen?
  • Wie lassen sich Spitzensport und Beruf vereinbaren?
  • Warum engagiert sich ein Sponsor wie JUNG vor allem im Nachwuchsleistungssport?

Der Handball-Talk in den Räumlichkeiten der Firma JUNG beginnt um 11 Uhr. Foto- und Filmgelegenheiten, unter anderem eine Werksbesichtigung, werden sich nach vorheriger Anmeldung bereits ab 10 Uhr ergeben.

Am Nachmittag ist Christian Prokop noch im praktischen Einsatz zu erleben: Ab 14 Uhr wird der Bundestrainer in der Sporthalle am Löh die C-/D- und A-/B-Jugendlichen der SGSH DRAGONS für jeweils 90 Minuten trainieren. Zuschauer sind zu diesen öffentlichen Einheiten herzlich willkommen.

Am Handball-Talk sowie am öffentlichen Training interessierte Medienvertreter melden ihre Teilnahme bitte bis Mittwoch, 18. September, mit einer formlosen E-Mail an presse@dhb.de.

Anreisehinweis Handball-Talk: www.jung.de
Adresse Sporthalle Löh: Löh 5, 58579 Schalksmühle

Aktuelle Termine

  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim
  • 06.01.20: Länderspiel Männer Österreich - Deutschland in Wien

DHB-Website ab sofort Informationsplattform für 3. Liga und JBLH


Seit Mitte August läuft wieder der Spielbetrieb in den deutschen Handball-Hallen. Die neue Spielzeit in der 3. Liga sowie Jugendbundesliga (JBLH) bringt einige Neuerungen mit sich. Neben dem neuen Spielmodus in der Jugendbundesliga männlich auch das umfangreiche Informationspaket auf der Website des Deutschen Handballbundes – ein Überblick:
 
3. Liga
 
Neuer Ankerpunkt für alle Informationen rund um den Spielbetrieb der 3. Liga wie Spielpläne, Liveticker und Ergebnisse ist die Website des Deutschen Handballbundes (via dhb.de/liga3).  
 
Alle Informationen zur 3. Liga Männer, die bereits seit zwei Wochen läuft, sind via dhb.de/liga3_m zu erreichen.  
 
Die 3. Liga Frauen startet am nächsten Wochenende (14. bis 16. September), hier wird dhb.de/liga3_w der neue Ankerpunkt für alle Informationen rund um den Spielbetrieb sein.
 
Live-Spiele aus der 3. Liga, die von Sportdeutschland.TV übertragen werden, sind alle via dhb.de/livestreams zu sehen. Die bisherigen zwölf Spiele aus der 3. Liga Männer, die im Livestream von Sportdeutschland.TV übertragen wurden, hatten bereits über 15.000 Views im live und Re-live.
 
 
JBLH startet am Wochenende
 
Am kommenden Wochenende startet außerdem die JBLH in die neue Spielzeit – ein Überblick:
 
Jugendbundesliga männlich:
 
Die Jugendbundesliga männlich wird in einem neuen Spielmodus ausgetragen. In vier Staffeln mit je zehn Mannschaften werden neun Vorrundenspiele absolviert. Die besten vier Mannschaften aus jeder Staffel qualifizieren sich für die Meisterrunde, die aus zwei Achtergruppen besteht. Im Modus Hin- und Rückspiel werden daraus die acht Viertelfinalisten gebildet, die dann die Deutsche Meisterschaft ausspielen.
 
Neben Vorjahresmeister SG Flensburg-Handewitt peilen auch die Rhein-Neckar Löwen, die TSV Burgdorf, mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen (deren neue A-Jugend die letztjährigen Meister in der männlichen B-Jugend ist) die vorderen Plätze an. 16 von 18 Erstligisten aus der LIQUI MOLY HBL sind mit einer Nachwuchsmannschaft in der Jugendbundesliga männlich vertreten.
 
Alle Informationen zur Jugendbundesliga männlich wie die Spielpläne, Liveticker und Ergebnisse sind via dhb.de/jblh_m zu finden.   
 
Jugendbundesliga weiblich:
 
Der Spielmodus in der Jugendbundesliga weiblich bleibt in der neuen Saison unverändert. Insgesamt 24 Mannschaften, unterteilt in acht Dreiergruppen, bestreiten die Vorrunde. Aus der qualifizieren sich die besten beiden Mannschaften jeder der acht Gruppen für die Zwischenrunde, in welcher vier Vierergruppen gebildet werden. Die zwei besten Mannschaften jeder der vier Zwischenrundengruppen ziehen in das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft ein. Am Ende der Saison wird in einem Final Four-Turnier der neue Deutsche Meister in der weiblichen A-Jugend ausgespielt.
 
Mit großen Ambitionen gehen die Final Four-Teilnehmer aus dem vergangenen Juni in die neue Saison: Vorjahresmeister BVB 09 Dortmund, Vize-Meister TSV Bayer 04 Leverkusen, HC Leipzig und die HSG Marne/Brunsbüttel. Auch der Buxtehuder SV sowie die HSG Blomberg-Lippe wollen eine gute Rolle im Kampf um den Titel spielen. Neun von 14 Erstligisten aus der Handball Bundesliga Frauen stellen eine Nachwuchsmannschaft in der Jugendbundesliga weiblich.
 
Alle Informationen zur Jugendbundesliga weiblich wie Spielpläne, Liveticker und Ergebnisse sind via dhb.de/jblh_w zu finden.

Aktuelle Termine

  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim

Marielle Bohm tritt als DHB-Trainerin zurück


Konsequenz aus Rang neun bei der U19-EM in Slowenien - Sportvorstand Axel Kromer bedankt sich für „Riesenengagement"

Nach fünf Jahren als Trainerin der weiblichen U19/U20-Mannschaften hat Marielle Bohm den DHB-Sportvorstand Axel Kromer darüber informiert, dass sie mit sofortiger Wirkung zurücktritt. „Der Schritt ist nach reiflicher Analyse die Konsequenz unter anderem aus dem Abschneiden der EM in Ungarn, wo wir die Hauptrunde verpasst hatten“, sagte die 38-Jährige: „Es musste etwas passieren. Und ich habe entschieden, dass ich den Weg nicht weitergehen kann.“

DHB-Sportvorstand Axel Kromer respektiert die Entscheidung Bohms: „Wir hatten eine offene und ehrliche Aussprache und unsere Meinung bei der Aufarbeitung lag nicht weit auseinander“, sagt Kromer, der sich bei Bohm für „das Riesenengagement über fünf Jahre“ bedankt: „Ich verstehe Marielle, die den Posten ja nicht im Hauptberuf innehatte. Sie hat viel Zeit und Kraft investiert und immer 100 Prozent gegeben. In der Öffentlichkeit sieht man manchmal nur zehn Prozent dessen, was ein Trainer speziell im Hintergrund leistet.“

Die 19-malige A-Nationalspielerin Bohm hatte 2014 die DHB-Juniorinnen übernommen. Zuvor war sie zwei Jahre lang Co-Trainerin beim Bundesligisten TuS Metzingen gewesen, wo sie auch ihre Karriere als Spielerin begonnen hatte. Danach spielte für die DJK/MJC Trier, mit der sie 2003 deutscher Meister wurde, Erfurt und Sindelfingen in der Bundesliga. Die 38-Jährige arbeitet derzeit an einer Schule im schwäbischen Weil am Schönbuch.

Kromer hofft, dass Marielle Bohm nach einer Pause wieder im Handball tätig sein wird und sich gerade im Nachwuchs wieder einbringt. „Bei der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für die Juniorinnen-Nationalmannschaft gilt unser Prinzip Qualität vor Geschwindigkeit“, sagt Kromer. „Jochen Beppler als Chef-Bundestrainer Nachwuchs und ich sind von der Notwendigkeit der diskutierten Änderungen überzeugt. Wir werden diese nun bei der Suche nach der Nachfolge im Blick haben.“

An die jungen DHB-Nationalspielerin gerichtet meint Kromer: „Generell zeigt sich, dass für die jungen Damen viele andere Dinge außerhalb des Handballs eine Rolle spielen - und das fällt gerade im internationalen Vergleich mit anderen Topnationen negativ auf. Hier müssen wir zusammen mit der HBF, den Landesverbänden sowie den Nachwuchsleistungssport fördernden Vereinen den Hebel ansetzen.“ Ende September steht der nächste Lehrgang an, im Sommer 2020 tritt die deutsche Mannschaft bei der U20-Weltmeisterschaft in Rumänien an.

Aktuelle Termine

  • 25.09.19: Auftakt Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Deutschland - Weißrussland in Coburg
  • 29.09.19: Qualifikation EHF EURO 2020 Frauen mit Kosovo - Deutschland in Pristina
  • 23.10.19: Länderspiele Männer und Frauen gegen Kroatien in Zagreb
  • 26.10.19: TAG DES HANDBALLS in Hannover mit Länderspielen Männer und Frauen gegen Kroatien
  • 31.10.19: Ende Akkreditierungsfrist WM der Frauen in Japan
  • 04.01.20: Länderspiel Männer Deutschland - Island in Mannheim

 

 

NIGRIN bleibt Premium-Partner des Deutschen Handballbundes
 

Die Autopflegemittelmarke NIGRIN und der Deutsche Handballbund (DHB) verlängern ihre Premium-Partnerschaft bis 2022. Zusätzlich fungiert ab diesem Jahr Oliver Roggisch, Teammanager der Männer-Nationalmannschaft, als Markenpartner von NIGRIN.
 
„NIGRIN hält damit an der erfolgreichen Partnerschaft fest“, sagt Jürgen Herrmann, Geschäftsführer der MTS-Group, zu der NIGRIN gehört. „Mit NIGRIN und den deutschen Handballern treffen zwei leistungsorientierte und starke Partner aufeinander, die sich optimal unterstützen.“ Die Zusammenarbeit der beiden Partner besteht mittlerweile seit 2016.
 
Die Traditionsmarke in Sachen Autopflege setzt weiterhin auf eine umfangreiche Kooperation. Diese umfasst neben LED-TV-Bandenwerbung auch die Logopräsenz auf den Trikots und Präsentationsjacken der Nationalspieler sowie auf den Polo-Shirts des gesamten Betreuerstabes der Männer-Nationalmannschaft. Abgerundet wird das Engagement mit Anzeigen in den Länderspiel-Magazinen und Promotion-Aktivitäten vor Ort bei den Länderspielen. Zusätzlich sorgt die NIGRIN Pflege-Crew während der Spiele für saubere und trockene Hallenböden – eben alles für einen gepflegten Auftritt!
 
Neu im NIGRIN Team: Handball-Legende Oliver Roggisch
 
Zusätzlich zur Premium-Partnerschaft wird Oliver Roggisch, Teammanager der Männer-Nationalmannschaft, als Markenpartner von NIGRIN auftreten. Der ehemalige Handball-Profi überzeugt mit seiner offenen, leidenschaftlichen und starken Art. Für viele Menschen ist Roggisch zudem Teil des Wintermärchens vor zwölf Jahren, als Deutschland im eigenen Land Weltmeister wurde. Dadurch ist er für die Deutschen ein Sympathieträger und genießt bei den Fans großes Ansehen.
 
Viel Potenzial nach oben
 
„Schnelligkeit, Ausdauer und Präzision sind Attribute, die den Handballsport ebenso prägen wie NIGRIN und die wir mit dem Markenversprechen ‚Autopflege leicht gemacht‘ kommunizieren. Das hat uns vor drei Jahren zu der Partnerschaft bewogen – und ist bis heute so geblieben“, sagt Jürgen Herrmann. „Als Viertplatzierte bei der WM 2019 hat die deutsche Nationalmannschaft ihr Potenzial gezeigt. Wir freuen uns nun auf die Europameisterschaft Anfang 2020 in Schweden, Norwegen und Österreich und auf die Weltmeisterschaft 2021 in Ägypten.“
 
Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes: „Wir sind dankbar für das Vertrauen, dass NIGRIN auch in den kommenden Jahren als starker Premium-Partner an der Seite des Deutschen Handballbundes und insbesondere der Männer-Nationalmannschaft steht. Wir freuen uns darauf, die seit 2016 erfolgreich andauernde Partnerschaft weiter auszubauen. Mit Oliver Roggisch als Markenbotschafter von NIGRIN wird ein bekanntes Gesicht der Männer-Nationalmannschaft diese Premium-Partnerschaft noch sichtbarer machen.“
 
 
Über NIGRIN:
NIGRIN setzt seit über 120 Jahren ein Zeichen für Schutz, Glanz und Pflege von Autos. Unter dem Slogan „Autopflege leicht gemacht“ steht dabei vor allem die Anwenderfreundlichkeit im Vordergrund. Als Vollsortimenter und führende Marke im Bereich der Fahrzeugpflege in Bau- und Heimwerkermärkten, SB-Warenhäusern, Verbrauchermärkten und im Fachhandel (laut Analyse der GfK) bietet NIGRIN mit rund 350 Produkten in 15 Kategorien Lösungen für alle Schritte bei der Fahrzeugpflege, Wartung und Reparatur an. Die stetige Produktoptimierung und die Nutzung neuster Technologien machen die Marke mit dem Schornsteinfeger heute zu einer der führenden Autopflegemarken im deutschsprachigen Raum.
 
Seit 1973 liegen die Rechte, Rezepturen und geschützten Warenzeichen der NIGRIN-Produkte bei der Inter-Union Technohandel GmbH in Rülzheim. Seit 2015 firmiert die Inter-Union unter dem Dach der MTS MarkenTechnikService GmbH & Co.KG.

 

 

Vorverkauf für „Tag des Handballs“ beginnt


Drei Länderspiele in Hannover – Tickets für den 26. Oktober sind ab Mittwoch erhältlich

Der „Tag des Handballs“ funkelt bereits als Handball-Highlight des zweiten Halbjahres 2019 im Kalender. Am Samstag, 26. Oktober, schaut Handball-Deutschland auf die TUI Arena in Hannover, denn die A-Nationalmannschaften der Männer und Frauen spielen gegen Kroatien. Dazu gibt es ein U-Länderspiel und ein Rahmenprogramm.

 

Exakt vier Monate vor dem nächsten „Tag des Handballs“ beginnt am morgigen Mittwoch um 16 Uhr der Vorverkauf. Karten sind ab 14 Euro unter dhb.de/tickets sowie über die Hotline 01806/997723 (0,20 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 Euro/Anruf inklusive Mehrwertsteuer aus dem deutschen Mobilfunknetz) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich. Darüber hinaus wird es auch ein Teamticket (acht plus zwei Karten, mehr unter dhb.de/teamticket) und ein besonderes Angebot für ein Family Package (enthält drei Tickets) geben.

„Wir knüpfen mit dem Tag des Handballs in Hannover an die erfolgreichen Veranstaltungen 2014 in Frankfurt und 2017 in Hamburg an. Der Tag des Handballs ist für den Deutschen Handballbund nach der Heim-WM im Januar das nächste Leuchtturmereignis. Wir freuen uns auf Hannover“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann.

Die TUI Arena, zuletzt Anfang des Jahres mit dem WM-Test gegen Tschechien Schauplatz eines Länderspiels, bietet mehr als 10.000 Zuschauern Platz. „Wir wünschen uns, dass wieder viele Familien die Chance nutzen, zusammen die Faszination Handball zu erleben“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir zeigen unseren Sport von der Basis bis zur Spitze und wollen Nähe zu unseren Nationalspielerinnen und Nationalspielern schaffen, denn Handball ist ein Sport zum Anfassen.“ Das Programm wird am Vormittag beginnen und bis in die frühen Abendstunden dauern.

Der „Tag des Handballs“ wird für die A-Teams der Abschluss einer Lehrgangswoche sein. Die Bundestrainer Christian Prokop und Henk Groener versammeln ihre Mannschaften bereits am Montag, 21. Oktober. Am Mittwoch, 23. Oktober, finden in Kroatien die Hinspiele zwischen Kroatien und Deutschland statt.

Aktuelle Termine

  • 27.-30.06.19: Beach-EM U17 männliche und weibliche Jugend in Stare Jablonki/POL
  • 27.-30.06.19: Nations Cup in Lübeck mit Nationalmannschaften U19m und U17w
  • 28.06.19, 20:15 Uhr: Airport-Trophy Spanien - Deutschland U21m in Kloten/SUI
  • 29.06.19, 17:00 Uhr: Airport-Trophy Deutschland U21m - Frankreich in Kloten/SUI
  • 30.06.19, 13:15 Uhr: Airport-Trophy Schweiz - Deutschland U21m in Kloten/SUI
  • 02.-07.07.19: Beach-EM Männer und Frauen in Stare Jablonki/POL
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

Es lebe der Sport: Die Kampagne des deutschen Handballs präsentiert neue Motiv-Kollektion mit Fokus „Nachwuchs“


Die Handball-Weltmeisterschaft hat im Januar Millionen begeistert und der Sportart einen Platz in den Herzen der Menschen gesichert. Das gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, die ihren Vorbildern in den Vereinen nacheifern, und Eltern, die Handball als Sport für ihren Nachwuchs entdecken.

Genau diese Zielgruppen spricht der deutsche Handball mit der Gattungskampagne „Es lebe der Sport!“ an. Diese steht aktuell mit neuen Motiven ganz im Zeichen der Zukunft. Die Slogans, die allesamt mit einem Motiv kombiniert sind, lauten beispielsweise „Aller Anfang ist fair“, „Ziemlich beste Freunde“, „Hier stimmt jeder Pass“ und „Richtig was auf dem Kasten haben“. „Nahbar, respektvoll, bewegend, zukunftsweisend.

„Alle genannten Motive greifen die Attribute des deutschen Handballs auf und helfen uns, die WM-Begeisterung nachhaltig zu verankern“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir spüren allerorten positive Effekte – die möchten Deutscher Handballbund, DKB Handball-Bundesliga und Handball Bundesliga Frauen in unserer gemeinsamen Kampagne über alle Kanäle verstärken.“

Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Teamwork, Fairplay und Respekt, aber auch Freude an Bewegung, Leistung und Erfolg stehen im Mittelpunkt unserer neuen Motivkollektion. Wir wollen damit Kinder, Jugendliche und deren Eltern auf unsere tolle Sportart aufmerksam machen und begeistern. Bei der Verbreitung setzen wir auf digitale Kanäle und Out of Home-Maßnahmen. Diese insbesondere an den Bundesligastandorten. Dem Internet und den Sozialen Medien kommt eine besondere Bedeutung bei der Verbreitung der Motive zu.“

Für die neuen Motive standen Jungen und Mädchen der E-Jugend des VfL Gummersbach mit großer Begeisterung einen Tag lang für ein Shooting zur Verfügung. Die Kampagne nutzt das positive Image, das die deutsche Nationalmannschaft und viele andere Spieler der DKB Handball-Bundesliga mit ihren begeisternden Spielen geschaffen haben, um einen nachhaltigen Effekt für den deutschen Handball zu erzielen. Alle Handballvereine profitieren davon – von den Amateuren bis zum Champions-League-Teilnehmer, von der Jugend bis zur Frauen-Nationalmannschaft.

„Es lebe der Sport“ ist eine 2016 ins Leben gerufene Non Profit-Initiative der DKB Handball-Bundesliga, des Deutschen Handballbundes (DHB) und der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Die Art und Weise, wie sich verschiedene Verbände einer Sportart zusammengetan haben, ist in Deutschland bisher einzigartig. Die Initiatoren werden bei Konzeption und Umsetzung von der Hamburger Agentur NORDPOL+ betreut.

Zu handballspezifischen Anlässen erscheinen neue Motive auf es-lebe-der-sport.de und den handballeigenen Social Media-Kanälen. Anschließend sind die Vereine aufgefordert, mitzumachen: Aus eigenen Bildern können sie sich von den Initiatoren ein Layout erstellen lassen, so entsteht ein eigenes Kampagnenmotiv, mit dem sich selbst die kleinsten Clubs auf Breitensportebene identifizieren können.

Weitere Motive finden Sie nachfolgend abgebildet. Alle bisher veröffentlichen Motive sowie Informationen rund um die Gattungskampagne des deutschen Handballs bieten wir Ihnen unter www.es-lebe-der-sport.de.

Aktuelle Termine

  • 12.06.19, 19.30 Uhr Ortszeit: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 14.06.19, 13 Uhr: Pressekonferenz Männer-Nationalmannschaft in Nürnberg
  • 15.06.19, 18 Uhr: Finale Deutsche Meisterschaft männliche Jugend B SC DHfK Leipzig - mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo in Nürnberg
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

David Groeger neuer Bundestrainer Athletik


Der Deutsche Handballbund stellt sich in seinem Trainerwesen breiter auf: Zum 1. Juni wird David Groeger die Geschäftsstelle in Dortmund als Bundestrainer Athletik verstärken.  

„Mit der Besetzung der hauptamtlichen Stelle des Bundestrainers Athletik setzen wir die Professionalisierung in unserem Trainerwesen konsequent fort“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Wir sind sehr dankbar, dass nach dem Bundestrainer Bildung und Wissenschaft auch die Stelle des Bundestrainers Athletik mit Fördermitteln des Bundesministeriums des Inneren bezuschusst wird.“

Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes: „Unsere Analysen der vergangenen Turniere haben gezeigt, dass wir im Athletik-Bereich noch Nachholbedarf zur Weltspitze haben. Daher werden wir das Athletiktraining bei unseren Spitzenathleten in den A- und vor allem Nachwuchs-Nationalmannschaften weiter in den Fokus zu rücken – konzeptionell wie auch in der Ausbildung. David Groeger als ausgewiesener Fachmann wird da eine zentrale Rolle einnehmen und wichtige Impulse liefern. Gepaart mit dem neuen Athletikkonzept, das wir zeitnah vorstellen werden, sind das wichtige Entwicklungsschritte in Richtung Weltspitze.“

Zum Aufgabenfeld des neuen Bundestrainer Athletik gehört neben der Betreuung der Nationalmannschaften und Schiedsrichterkader auch eine Einbindung in die Leistungsdiagnostiken und Sichtungen der Nachwuchs-Nationalmannschaften. Außerdem kümmert sich Groeger um das Thema Belastungsmonitoring und wird das neue Athletikkonzept federführend mit Leben füllen.  

„David Groeger wird zukünftig auch intensiv in die Trainerausbildung eingebunden sein und eng mit Dr. Patrick Luig, unserem Bundestrainer Bildung und Wissenschaft, zusammenarbeiten, sodass wir einen optimalen Transfer von der wissenschaftlich fundierten Theorie in die Praxis erreichen“, sagt Axel Kromer.     

Groeger schloss im Jahr 2009 in den USA den Fernlehrgang in „Strength and Conditioning“ erfolgreich ab und hat zudem die Mentorships in dem bekannten Institut von Mark Verstegen absolviert. Nach einer Weiterbildung in der Sportphysiotherapie hat der 38-Jährige 2017 die Ausbildung zum DOSB-Athletiktrainer, die höchste Ausbildungsstufe in Deutschland, absolviert. Im Januar 2019 hielt Groeger beim IHF-Trainersymposium in München Vorträge zu den Themen Verletzungsprävention und Athletiktraining.
 
„Ich freue mich sehr auf die Arbeit beim Deutschen Handballbund und darauf, das Athletiktraining innerhalb des Verbandes weiterzuentwickeln“, sagt der neue Bundestrainer Athletik David Groeger. „Ich sehe mich als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis und möchte mit meiner Erfahrung die Grundlagen dafür legen, dass wir im Athletik-Bereich zukünftig zu den Top-Nationen aufschließen und damit einen weiteren Baustein für eine erfolgreiche Zukunft legen.“

Zuletzt arbeitete der gebürtige Münchener als Athletiktrainer beim Bundesligisten Bergischer HC. Diese Tätigkeit gibt Groeger mit Amtsantritt beim DHB auf. Der 38-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder (Sohn und Tochter).

Aktuelle Termine

  • 02.06.19, 16 Uhr: WM-Play-off Hinspiel Frauen Kroatien - Deutschland in Koprivnica
  • 04.06.19, 11.30 Uhr: Medientermin Frauen-Nationalmannschaft in Kamen-Kaiserau
  • 05.06.19, 18.45 Uhr: WM-Play-off Rückspiel Frauen Deutschland - Kroatien in Hamm
  • 12.06.19, 19.30 Uhr Ortszeit: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo in Nürnberg
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

WM-Gewinn und internationale Bewerbungen


Die Weltmeisterschaft 2019 war für den Deutschen Handballbund emotional und auch wirtschaftlich ein Erfolg. Vier Monate nach dem Ende des Turniers steht fest, dass die WM für den DHB mit einem Gewinn von rund drei Millionen Euro endete. „Wir waren bereits während des Turniers optimistisch, aber dieses Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Dank dieses einmaligen Effekts haben wir zusätzliche Möglichkeiten, weiter strategisch und mit Augenmaß in die Entwicklung des Handballs zu investieren“, erklärt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

Bei seiner turnusmäßigen Sitzung an diesem Montag in Stuttgart nahm das DHB-Präsidium das positive Ergebnis zur Kenntnis. Die Aufteilung des WM-Gewinns (80 Prozent werden langfristig in den Handball investiert, 20 Prozent in aktuelle Projekte der Mitgliederentwicklung) war bereits im Frühjahr beschlossen werden.

„Im Wesentlichen haben eine effektive Organisation, Sponsoring und das erfolgreiche Ticketing den WM-Gewinn ermöglicht“, sagt Paul Specht, Vorstand Finanzen und Recht des Deutschen Handballbundes. Rund 550.000 Zuschauer kamen allein an den deutschen Spielorten Berlin, München, Köln und Hamburg zu den Partien und erlebten in der Mehrzahl ausverkaufte Spieltage. Die Auslastung der deutschen Arenen lag bei über 98 Prozent. Mit im Schnitt mehr als acht Millionen Fernsehzuschauern bei den Übertragungen der deutschen Spiele erreichten ARD und ZDF fantastische TV-Quoten.

„Wir haben bereits in den vergangenen Jahren damit begonnen, den Deutschen Handballbund als Innovationsführer des Handballs aufzubauen. Daran knüpfen wir an mit modernen, teilweise bereits genutzten Techniken wie dem Trainercenter. Die weitere Digitalisierung des Verbandes und des Handballsports ist eine zentrale Aufgabe“, sagt der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober. Ein „Haus des Handballs“ ist langfristig visionäres Teil dieses Vorhabens. Ebenfalls auf dem Investitionsplan steht die Restrukturierung der Landesverbände.

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat bereits erste Mittel aus dem WM-Gewinn freigegeben. Für Projekte der Engagementförderung, darunter beispielsweise eine Ehrenamtskampagne, stehen 165.000 Euro bereit. Der „Tag des Handballs“, dessen zentrale Veranstaltungen am 26. Oktober in Hannover stattfinden, wird mit 95.000 Euro für begleitende bundesweite Aktionen und ein Vereinssymposium unterstützt.

Über 300.000 Euro sind vorgesehen für Aktivitäten der Mitgliedergewinnung und -bindung. Die Investitionen konzentrieren sich auf Kinderhandball, Kindergarten und Schule. Dies wird in den kommenden Wochen mit konkreten Maßnahmen unterlegt.

Das DHB-Präsidium hat den Vorstand beauftragt, einen Verwendungsplan des darüber hinaus verfügbaren WM-Gewinns in Höhe von 2,4 Millionen Euro zu erstellen.

Wesentlicher Teil der langfristigen Strategie des Deutschen Handballbundes ist die Ausrichtung weiterer internationaler Großereignisse. Deutschland wird im Januar 2024 Gastgeber der EHF EURO sein. Darüber hinaus beabsichtigt der DHB, sich gemeinsam mit den Niederlanden für die Frauen-WM 2025 sowie allein für die Männer-WM 2027 zu bewerben. Zudem wird der Verband sein Interesse an der Ausrichtung der U18- oder U20-EM 2022 hinterlegen. „Der Deutsche Handballbund möchte weiter ein aktiver Teil der internationalen Handball-Familie sein. Daher ist es nur konsequent, dass wir uns weiter als Ausrichter einbringen und so einen Beitrag zur Entwicklung unseres Sports leisten“, sagt DHB-Präsident Andreas Michelmann.

Pressemitteilung Deutscher Handballbund


Das Präsidium des Handball-Verbandes Sachsen hat seinem Präsidenten Uwe Vetterlein das Vertrauen entzogen. Daraufhin ist Vetterlein am vergangenen Freitag von seinem Amt als Präsident des HV Sachsen zurückgetreten.
Vetterlein ist seit dem Bundestag 2017 als ein Vertreter der Landesverbände gewähltes Mitglied des Präsidiums des Deutschen Handballbundes.

Bei seiner turnusmäßigen Sitzung an diesem Montag in Stuttgart beschäftigte sich das DHB-Präsidium mit der Situation. Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat erkannt, dass es kein Vertrauen mehr zwischen den Landesverbänden und Vetterlein als einem ihrer Vertreter im DHB-Präsidium gibt, und sieht daher keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit mit Vetterlein.

Diese Position teilte DHB-Präsident Andreas Michelmann telefonisch Vetterlein mit. Daraufhin erklärte Vetterlein seinen Rücktritt aus dem Präsidium des Deutschen Handballbundes.

Eine mögliche Nachfolge Vetterleins regelt §35 (5) der DHB-Satzung: „Für die zwischen zwei Bundestagen ausscheidenden, vom Bundestag gewählten Mitglieder des Präsidiums [...] kann das Präsidium kommissarische Ernennungen – ggf. auf Vorschlag der jeweiligen Interessengruppe – vornehmen.“

Aktuelle Termine

  • 02.06.19, 16 Uhr: WM-Play-off Hinspiel Frauen Kroatien - Deutschland in Koprivnica
  • 05.06.19, 18.45 Uhr: WM-Play-off Rückspiel Frauen Deutschland - Kroatien in Hamm
  • 12.06.19, 19.30 Uhr Ortszeit: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo in Nürnberg
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

DHB-Pokal wird reformiert - Der Deutsche Handballbund und die DKB Handball-Bundesliga planen in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden eine Reform des Pokalwettbewerbes


Dortmund/Köln - Ab der Saison 2020/21 sollen 32 Mannschaften im Haupt-Wettbewerb stehen. Dieser endet weiterhin mit einem Final Four-Turnier, jedoch entfallen die First4-Turniere der 1. DHB-Pokalrunde.

Im weiteren Entscheidungsprozess ist nun im Umlaufverfahren der Bundesrat des Deutschen Handballbundes gefragt. Eine Entscheidung muss bis zum 30. Juni 2019 fallen, so dass die Spielordnung für die kommende Saison 2019/20 entsprechend rechtzeitig angepasst werden kann.

„Wir haben das Spielsystem des Pokals zuletzt 2015 reformiert und dabei verabredet, die Rückmeldungen der Vereine in den weiteren Entwicklungsprozess einzubeziehen. Auch die stete Diskussion um den Terminkalender haben wir beachtet, so dass wir das Spielprogramm mit Hilfe der Pokal-Reform reduzieren können“, sagt Carsten Korte, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes und Mitglied der mit der Pokalreform beschäftigten Arbeitsgruppe. Zu dieser gehören auch Axel Geerken (Geschäftsführer MT Melsungen), Michael Friedrichs (Geschäftsführer VfL Lübeck-Schwartau), DHB-Vizepräsident Hans Artschwager (zudem Präsident des HV Württemberg) sowie Andreas Wäschenbach (Geschäftsleitung Spielorganisation der Handball-Bundesliga GmbH).

Insgesamt sollen 44 Mannschaften ab der Saison 2020/21 am DHB-Pokal teilnehmen. Dieser beginnt mit einer Qualifikation, die 24 Teams austragen: Zwölf Teilnehmer kommen aus der 3. Liga (jeweils die drei bestplatzierten Mannschaften jeder Staffel der Vorsaison, jedoch keine 2. Mannschaften), weitere 12 aus der 2. Bundesliga (Platz 1-12 der Vorsaison). Kann die 3. Liga das Kontingent nicht ausschöpfen, erhöht sich die Zahl der Zweitligisten entsprechend. An der Hauptrunde nehmen 32 Mannschaften teil. Diese setzt sich wie folgt zusammen: zwölf Mannschaften aus der Qualifikation, 18 Teams der DKB Handball-Bundesliga sowie die beiden Finalisten des Deutschen Amateur-Pokals.

„Der erzielte Kompromiss bringt allen Beteiligten spürbare Vorteile“, bewertet Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH. Und weiter: „In der aktuellen Termindiskussion kann die HBL durch die Pokalreform die Anzahl der Pokalspiele für die Top-Teams von sechs auf fünf reduzieren. Der Einstieg der Erstligisten erfolgt zudem erst zu einem späteren Zeitpunkt der Saison, was zu einer Verlängerung der Sommerpause und somit zu mehr Regenerationszeit führt. Dies bedeutet eine deutliche Entlastung für die Erstligisten, vor allem für die Champions-League-Teilnehmer.“

Für Qualifikation und Hauptrunde sollen jeweils die Platzierungen bzw. Ligazugehörigkeit der Vorsaison gelten. Unterklassige Mannschaften haben Heimrecht; bei gleicher Klasse entscheidet das Los. „Mit der Pokal-Reform binden wir die Amateure besser ein, denn es gibt wieder die Aussicht ein ganz großes Los zu ziehen“, sagt DHB-Vorstandsvorsitzender Mark Schober. „Der Pokal bietet uns weiterhin die Chance, unser Motto ,Wir.Ihr.Alle.‘ zu leben und so den Profi- und Amateursport enger zu verzahnen.“

Aktuelle Termine

  • 02.06.19, Uhrzeit offen: WM-Play-off Hinspiel Frauen Kroatien - Deutschland in Koprivnica
  • 05.06.19, 18.45 Uhr: WM-Play-off Rückspiel Frauen Deutschland - Kroatien in Hamm
  • 12.06.19, 19.30 Uhr Ortszeit: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo in Nürnberg
  • 26.10.19: Tag des Handballs in Hannover

AOK Star-Training 2019: Die Gewinner wurden ausgewählt


Soviel Schüler, Lehrer und Eltern wie noch nie wollen das AOK Star-Training und seine Handball-Stars an ihre Schule holen. Knapp 2.000 Grundschulen bewarben sich von Mitte Dezember bis Ende Februar um das einzigartige Handballerlebnis, ins Leben gerufen vom Deutschen Handballbund und der AOK – Die Gesundheitskasse. Damit hat sich die Zahl der Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr um über 70 Prozent erhöht. Über 20 Gewinnerschulen können nun schon mal anfangen, sich auf das große Handball-Spektakel vorzubereiten. 
 
Zwei Stunden exklusives Training mit National- und Bundesligaspielerinnen und
-spielern auf Tuchfühlung sorgen für Handball-Feeling pur. Doch dabei soll es nicht bleiben. Denn danach geht es für alle Schülerinnen und Schüler mit einer Handballparty auf dem Pausenhof weiter. An mehreren Stationen können dann alle sportbegeisterten Kinder ihr Handball-Talent entdecken und die WM-Euphorie vom Jahresanfang noch einmal hautnah bei Spiel und Spaß erleben. 
 
Nationalspieler Paul Drux und die zweifache Champions League-Gewinnerin Clara Woltering sind auch diesmal wieder Schirmherren des AOK Star-Trainings und konnten zahlreiche Handballprofis, Bundestrainer und -spieler und Europa- und Weltmeister ins Team holen. „Die Trainingseinheiten mit den Kindern sind jedes Jahr für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Die vielen Kinder in den Arenen bei der Heim-WM haben gezeigt, wie groß die Begeisterung auch bei den Jüngsten für unseren Sport ist. Wir wollen mit den AOK Star-Trainings das Interesse am Handball stärken und gleichzeitig etwas zurückgeben. Daher freue ich mich schon sehr darauf, die Freude und Begeisterung der Kinder wieder hautnah mitzuerleben“ verleiht Drux seiner Begeisterung Ausdruck. Um so schöner, dass das Training in jedem der 22 DHB-Landesverbände stattfinden wird.
 
Klar, dass jeder Bewerber dabei sein möchte. Doch auch Grundschulen, die dieses Mal nicht dabei sein können, werden sich freuen. Sie können den AOK Handball-Grundschulaktionstag an ihre Schule holen. Dieser wird von den DHB-Landesverbänden und regionalen Vereinen veranstaltet und bietet den Schülern ein ähnliches Programm. Als Belohnung wartet neben einer Menge Spaß ein Handball-Spielabzeichen und vielleicht eine neue Karriere als Handballer.
 
 
Die Gewinnerschulen 2019: 
 
06.05.2019: Grundschule Owschlag, 24811 Owschlag
07.05.2019: Grundschule Wesperloh, 22549 Hamburg
14.05.2019: Grundschule Oberlauchringen, 79787 Lauchringen
15.05.2019: Jakob-Mayer-Grundschule, 74722 Buchen
16.05.2019: Gemeinschaftsschule Deizisau, 73779 Deizisau
17.05.2019: Grund- und Mittelschule Saal a.d. Donau, 93342 Saal a.d. Donau
21.05.2019: Dr. Theodor Neubauer Schule, 18507 Grimmen
22.05.2019: Grundschule Niederheide, 16540 Hohen Neuendorf
23.05.2019: Grundschule am Fuchsberg, 12683 Berlin
28.05.2019: Ludwig-Emil-Grimm-Schule, 34233 Fuldatal
29.05.2019: Staatliche Grundschule August Petermann, 99752 Bleicherode
03.06.2019: Grundschule Nonnweiler, 66620 Nonnweiler
04.06.2019: Grundschule St. Laurentius, 56599 Leutesdorf
05.06.2019: Grundschule Saulheim, 55291 Saulheim
06.06.2019: Grundschule Dahn, 66994 Dahn
12.06.2019: Grundschule Weidenhain, 04860 Dreiheide OT Weidenhain
13.06.2019: (DHB Star-Training) Grundschule Langenweddingen, 39171 Sülzetal
18.06.2019: Grundschule St. Augustinus, 49661 Cloppenburg
19.06.2019: Marie-Curie-Schule, 28357 Bremen
20.06.2019: Fürstenwall-Schule, 21368 Dahlenburg
25.06.2019: Katholische Grundschule Elsdorf, 50189 Elsdorf
26.06.2019: Schule Am Krausen Bäumchen, 45136 Essen
27.06.2019: Brenschenschule, 58452 Witten

Die Übersicht der Gewinner sowie weitere Informationen zum AOK Star-Training und den AOK Handball-Grundschulaktionstagen finden Sie auch unter www.aok-startraining.de. Ihre Schule ist nicht dabei? Infos zum Grundschulaktionstag finden Sie auf www.grundschulaktionstag.info.
 

Aktuelle Termine

  • 06./07.04.19: Final Four DHB-Pokal Männer und Finale Deutscher Amateurpokal in Hamburg
  • 10.04.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Polen - Deutschland in Gliwice
  • 12.04.19, 19 Uhr: U21-Länderspiel Deutschland - Tschechien in Minden
  • 13.04.19, 11 Uhr: U21-Länderspiel Deutschland - Tschechien in Halle/Westfalen
  • 13.04.19, 14 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Polen in Halle/Westfalen, Akkreditierung bis 3. April
  • 02.06.19, Uhrzeit offen: WM-Play-off Hinspiel Frauen Kroatien - Deutschland in Koprivnica
  • 05.06.19, 18.45 Uhr: WM-Play-off Rückspiel Frauen Deutschland - Kroatien in Hamm
  • 12.06.19, 19.30 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Israel - Deutschland in Tel Aviv
  • 16.06.19, 18 Uhr: EHF EURO-Qualifikation 2020 Männer Deutschland - Kosovo (Spielort noch offen)

Lidl und der Deutsche Handballbund bleiben ein Team

 

Treuebekenntnis zum deutschen Handball: Lidl und der Deutsche Handballbund (DHB) verlängern ihre seit Anfang 2016 bestehende Zusammenarbeit vorzeitig um zwei Jahre bis Ende 2022. Damit bleibt Lidl auch über das ursprüngliche Vertragsende im Dezember 2020 hinaus Premiumpartner und offizieller Lebensmittelpartner des DHB und seiner Nationalmannschaften. Das Unternehmen setzt so ein deutliches Zeichen für das langfristige, gemeinsame Engagement für Bewegung und bewusste Ernährung.

„Wir haben bei jedem Spiel mitgezittert und die Daumen gedrückt – der Kampfgeist und die Begeisterung, die die Handballnationalmannschaft in ganz Deutschland ausgelöst hat, sind unglaublich“, sagt Jürgen Achenbach, Geschäftsführer Marketing bei Lidl Deutschland. „Auch wenn es dieses Mal leider nicht mit dem Titel geklappt hat: Wir ziehen’s auch die nächsten Jahre durch und haben uns ganz klar entschieden, unsere Partnerschaft mit dem Deutschen Handballbund vorzeitig bis Ende 2022 zu verlängern.“

Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, ergänzt: „Natürlich hätten wir uns mit einer Medaille einen etwas anderen Ausgang des Turniers gewünscht, aber unsere Nationalmannschaft und der Handball allgemein haben gezeigt, dass sie ein Millionenpublikum mitreißen können und eine große Zukunft haben werden. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Lidl als langfristigen, starken Partner an unserer Seite wissen.“

Als Premiumpartner und offizieller Lebensmittelpartner der Nationalmannschaften des DHB setzt Lidl auch zukünftig auf eine hohe Aufmerksamkeit. Aktivitäten rund um die Handball-Europameisterschaft 2020 werden sich wieder um die Themen Bewegung und bewusste Ernährung drehen, vor allem die Fans sollen die Zusammenarbeit beider Partner hautnah erleben.

 

Über Lidl Deutschland:

Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt rund 10.500 Filialen in derzeit 29 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 79.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in Höhe von 74,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 21,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Aktuelle Termine

  • 01.02.19: All Star-Game in Stuttgart
  • 09.03.19: Männer-Länderspiel Deutschland - Schweiz in Düsseldorf
  • 22.03.19: Frauen-Länderspiel Niederlande - Deutschland in Groningen
  • 23.03.19: Frauen-Länderspiel Deutschland - Niederlande in Oldenburg
  • 13.04.19: EHF EURO-Qualifikation 2020 Deutschland - Polen in Halle/Westfalen

AOK Star-Training XXL: 120 Grundschüler aus Rostock geben Startschuss für neue Bewerbungsphase


120 Grundschüler in Rostock erlebten am Dienstag ein ganz besonderes Sporthighlight. Sie waren Teilnehmer einer XXL-Version des AOK Star-Trainings und durften im Vorfeld des Länderspiels zwischen Deutschland und Polen mit zehn Handball-Nationalspielern und Bundestrainer Christian Prokop, Co-Trainer Alexander Haase und Teammanager Oliver Roggisch trainieren. Das Event war gleichzeitig Auftakt der nächsten Runde des Gemeinschaftsprojekts von Deutschem Handballbund und der Gesundheitskasse, für das sich ab sofort bundesweit wieder alle Grundschulen bewerben können.

Das AOK Star-Training gastiert auch 2019 in jedem der insgesamt 22 DHB-Landesverbände. Dabei bringen Handballprofis den Schülern Deutschlands beliebtesten Hallensport näher. Mit dabei sind aktive und ehemalige Handballprofis, Nationalspieler, Welt- und Europameister. Auf dem Programm steht ein Handball-Schnupperkurs, zudem werden den Kindern auch Autogramm- und Fotowünsche erfüllt. Anschließend findet auf dem Schulhof eine Handball Party mit verschiedenen Mitmachaktionen statt. Die Schirmherrschaft des Projekts haben Nationalspieler Paul Drux sowie Weltklasse-Torhüterin Clara Woltering übernommen.

Die mittlerweile fünfte Auflage dieses Handball-Leckerbissens steht 2019 ganz im Zeichen der Handball-WM der Männer in Deutschland und Dänemark. „Unser Engagement mit der AOK an den Schulen verfolgt zwei Ziele. Wir wollen bei Kindern die Begeisterung für Bewegung wecken und erhoffen uns dadurch auch Zuwächse in den Vereinen. Ein erfolgreiches Abschneiden der Nationalmannschaft könnte sich hierauf sicher positiv auswirken und möglicherweise wieder einen Handball-Boom auslösen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes.

„Es spielen wieder mehr Menschen Handball. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die wir seit 2014 auch mit Maßnahmen wie dem AOK Star-Training gerne unterstützen”, sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. „Wir hoffen natürlich, dass die Heim-WM ein großer Erfolg wird, so dass die Kinder und Jugendlichen im Frühjahr vielleicht sogar mit frisch gebackenen Weltmeistern trainieren können.”

Da die regionalen Handballvereine eingebunden werden, können die potenziellen Neu-Handballer auch direkt Kontakt zu den Klubs vor Ort aufnehmen. Bis zum 28. Februar 2019 können sich interessierte Eltern und Lehrer von Grundschülern online unter www.aok-startraining.de für einen der begehrten Plätze bewerben.

Die Tour startet im Mai und endet vor den Sommerferien 2019. Unterstützt wird die Aktion erneut von DHB-Ausrüster Kempa und dem Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V. (FDDH).

Alle Informationen und Termine der Aktion gibt es unter www.aok-startraining.de.

Kontakt: AOK Star-Training-Team I Mail: info@aok-startraining.de I Telefon: 030 57701183-6

Aktuelle Termine:

  • 20.12.18: Akkreditierungsschluss Männer-Länderspiele Deutschland - Tschechien und Deutschland - Argentinien 
  • 04.01.19: Männer-Länderspiel Deutschland - Tschechien in Hannover
  • 06.01.19: Männer-Länderspiel Deutschland - Argentinien in Kiel
  • 08.01. bis 10.01.19: IHF-Trainersymposium in München
  • 10.01. bis 27.01.19: Weltmeisterschaft Männer in Deutschland und Dänemark
  • 13.04.19: EHF EURO-Qualifikation 2020 Deutschland - Polen in Halle/Westfalen

AOK weiter exklusiver Gesundheitspartner des Deutschen Handballbundes


Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte: Die AOK engagiert sich bis mindestens zum 31. Dezember 2021 als exklusiver Gesundheitspartner des Deutschen Handballbundes und wird damit weiterhin bei allen Auftritten der Handball-Nationalmannschaft der Männer in Erscheinung treten. Die seit 2014 bestehende Partnerschaft, die im Kern Präventionsaktivitäten wie das AOK Star-Training umfasst, haben beide Parteien erneut vorzeitig verlängert. Die Kooperation wächst kontinuierlich und ist ein wesentliches Element im DHB-Zukunftsprogramm.

Steve Plesker, Geschäftsführer Markt und Produkte beim AOK-Bundesverband, sagt: „Wir sind von der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Handballbund absolut überzeugt und haben diese bewusst im Vorfeld der Heim-WM verlängert – ganz unabhängig vom Abschneiden der Nationalmannschaft. Natürlich wäre es schön, wenn das deutsche Team im Januar eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielt und dadurch die Begeisterung für Handball weiterwächst. Denn davon profitieren wir auch bei unseren gemeinsamen Präventionsprojekten. Diese erhalten großen Zuspruch, vor allem bei Familien. Durch das AOK Star-Training und die Grundschulaktionstage haben wir, wie in den vergangenen Jahren auch, 2018 wieder mehr als 100.000 Kinder erreicht. Damit fördern wir nicht nur die Gesundheit unseres Nachwuchses, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des Handballsports.“

Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, erklärt: „Die Partnerschaft von AOK und DHB steht für Aufschwung und Wachstum. DHB und die Gesundheitskasse AOK sprechen mit Aktionen und Angeboten, wie dem AOK Star-Training und der App „Fit4Handball“ Kinder, Jugendliche, Familien und Sportler in den regionalen Handballvereinen an. So können wir vor allem den Nachwuchs- und Schulsport stärker fördern. Wie gut dies bereits gelingt, zeigt beispielsweise die Entwicklung des AOK Star-Trainings. Handball ist fest verankert in der deutschen Sportlandschaft und erreicht gerade über die Nationalmannschaften ein Millionenpublikum. Die AOK als unser exklusiver Gesundheitspartner erhält so die Gelegenheit, Gesundheitsbotschaften zu verbreiten und so unentbehrliche Präventionsarbeit zu leisten. Davon profitieren wir auch im Leistungssport mit der Einbindung unseres Gesundheitspartners in die Teamarbeit und Trainerausbildung. Gerade über das etablierte Star-Training und die Grundschulaktionstage leistet die AOK zudem einen erheblichen Beitrag, mit dem wir unser Ziel, die Mitgliedergewinnung, erreichen können.“

Neben dem Logo auf den Trikots der Männer- und Frauen-Nationalmannschaft zeigt die AOK bei allen Heimspielen in unterschiedlicher Form Präsenz, zum Beispiel auch auf den Medizinkoffern am Spielfeldrand. Darüber hinaus erhält die AOK im Rahmen der Kooperation die Möglichkeit, mit Aktionsständen, die Fans der deutschen Handball-Nationalmannschaften über Gesundheitsthemen zu informieren.

Fortgeschrieben wird auch in den kommenden Jahren die Erfolgsgeschichte des AOK Star-Trainings und der Grundschulaktionstage. Die Bewerbungsphase für die Mitmachaktion, bei der Grundschulen ein exklusives Handballtraining mit namhaften Akteuren gewinnen können, ist jetzt wieder gestartet und läuft noch bis zum 28. Februar 2019.

Vermittelt wurde der Vertrag durch den DHB-Vermarktungspartner Lagardère Sports. Christian Hesselbach, Senior Director Team Sports, erklärt: „Die AOK ist bereits seit 2014 ein verlässlicher Partner des Deutschen Handballbundes und profitiert enorm von der starken Aktivierung der Partnerschaft. Rund um die Themen Gesundheit und Ernährung ergeben sich auch zukünftig spannende Möglichkeiten, die Kooperation mit Leben zu füllen. Wir freuen uns, die AOK auch weiterhin auf diesem Weg zu begleiten.“


Über die AOK
Seit mehr als 125 Jahren steht die AOK als größte Krankenversicherung in Deutschland für Sicherheit und umfassende medizinische Versorgung im Krankheitsfall. Die AOK versichert mehr als 26 Millionen Menschen – fast ein Drittel der Bevölkerung. Im Rahmen ihres Präventionsengagements kooperiert die AOK seit 2014 mit dem Deutschen Handballbund, unter anderem bei gemeinsamen Projekten wie den Grundschulaktionstagen oder als exklusiver Gesundheitspartner der Männer-Nationalmannschaft.

Dr. Patrick Luig wird Bundestrainer Wissenschaft und Bildung


Der Deutsche Handballbund stärkt seine Kompetenz in Forschung, Lehre und Entwicklung. Zum 1. Januar beginnt Dr. Patrick Luig seine Arbeit in der Verbandszentrale in Dortmund. „Wir investieren in Strukturen des Leistungssports und werden uns mit Patrick Luig als Bundestrainer Wissenschaft und Bildung weiter professionalisieren. Unser Team bekommt erstmals einen hauptamtlichen Kopf, der die Gesamtsteuerung übernimmt. Lehre und Forschung in unserem Verband werden damit weiterwachsen. Das ist im Vorfeld der WM 2019 ein starkes Signal“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. Die neu geschaffene Stelle wird auch mit Mitteln des Bundesministeriums des Inneren finanziert.

„Es war seit langer Zeit unser Plan, Lehre und Ausbildung aus dem Hauptamt heraus zu gestalten“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. „Lehre und Ausbildung zählen zu unseren Kernaufgaben sowohl im Leistungssport als auch in der Mitgliederentwicklung. Mit gut ausgebildeten Trainerinnen und Trainern an der Basis stärken wir das Fundament für die Zukunft des Handballsports.“

Luig, promovierter Trainingswissenschaftler, arbeitete bisher als Sportreferent der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehr- und Forschungsbereich Sportmedizin und Sporternährung der Ruhr-Universität Bochum tätig. Der 36-Jährige ist bereits seit 2008 als Referent in der A-Lizenzausbildung des DHB aktiv, wo er vor allem den Themenbereich „Verletzungen, Prävention und Gesundheitsmanagement im Profihandball“ lehrt.

„Lehre und Forschung sind zentrale Zukunftsthemen des Deutschen Handballbundes. Ein Investment in die Ausbildung unserer Trainerinnen und Trainern ist essentiell, wenn wir Athletinnen und Athleten auf Weltniveau entwickeln möchten“, freut sich Luig über die neue Herausforderung beim DHB.

Der neue Bundestrainer Wissenschaft und Bildung kann seine Arbeit auf gewachsene Strukturen aufbauen, die der aktuell für Ausbildung und Lehre verantwortliche Michael Neuhaus und Wissenschaftskoordinator Prof. Dr. Dirk Büsch mit Hilfe der intensiven Mitarbeit aller Bundestrainer geschaffen haben. Seine ersten Einsätze wird Luig in den ereignisreichen Auftaktwochen des neuen Jahres vor sich haben: Vom 8. bis zum 10. Januar steht das IHF-Trainersymposium in München (Link) auf seinem Programm, Mitte des Monats folgt der dritte Block in der Ausbildung EHF-Mastercoach.

Heiner Brand und DHB finden wieder zusammen

Heiner Brand und der Deutsche Handballbund kommen sich nach distanzierten Jahren wieder näher. Basis hierfür ist ein klärendes Gespräch des Spieler-Trainer-Weltmeisters mit DHB-Präsident Andreas Michelmann, in dem massive Irritationen ausgeräumt wurden.

„In einigen Berichterstattungen war 2015 der Eindruck erweckt worden, unser ehemaliger Bundestrainer und Handball-Manager Heiner Brand habe für eine beratende Funktion einen Rentenvertrag beim Deutschen Handballbund gefordert. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall, und das stelle ich gern öffentlich noch einmal klar”, sagte Michelmann. „Heiner Brand hatte seinen Vertrag als Handball-Manager damals aus freien Stücken in eine weitaus niedriger dotierte Vereinbarung als Berater und Repräsentant umgewandelt. Und auch diese Vereinbarung endete planmäßig. Alle anderen Interpretationen entsprachen und entsprechen nicht den Tatsachen. Der Deutsche Handballbund bedauert die daraus entstandenen Irritationen sehr. Ich persönlich bin froh und dankbar, dass wir den Gesprächsfaden wieder aufgenommen und nun die Aussicht auf eine Wiedervereinigung der Handball-Familie haben.”

Heiner Brand hat als Spieler und Trainer bereits 1978 deutsche und internationale Handball-Geschichte geschrieben. Sensationell gewann er als Spieler mit der bundesdeutschen Auswahl gegen die UdSSR die Weltmeisterschaft. Von 1997 bis 2011 war er selbst Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, mit der er die Heim-WM 2007, die EM 2004 und Silber bei den Olympischen Spielen 2004 sowie zahlreiche weitere Medaillen gewann. Der 65-Jährige sammelte mit dem VfL Gummersbach nationale und internationale Titel in Serie ein, darunter 1974 und 1983 den Europapokal der Landesmeister.

Carsten Klavehn wird erster DHB-Talentcoach

Talente finden, entwickeln und auf den Weg an die Spitze bringen - das sind die Aufgaben des neuen Talentcoaches, mit dem der Deutsche Handballbund das hauptamtliche Team des Leistungssport stärkt. Ab Mitte Mai wird Carsten Klavehn diese für den männlichen und weiblichen Nachwuchs neu geschaffene Position einnehmen.
 
„Carsten hat als Vereins- und Landesverbandstrainer die Basis des Nachwuchsspitzensports kennengelernt, zählt bereits zu unserem Trainerteam und passt damit perfekt zum Profil des DHB-Talentcoaches”, sagt Jochen Beppler, Chef-Bundestrainer Nachwuchs. „Wir haben damit sowohl die übergeordnete Gesamtstruktur als auch den Einstieg in die DHB-Förderung vereinheitlicht. Nur in der Betreuung der männlichen und weiblichen Nationalmannschaften werden wir weiter differenzieren.”
 
Klavehn wird zuständig sein für die DHB-Sichtungen und den Deutschlandpokal und zudem Teil der Trainerteams der U16-Nationalmannschaften werden. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe, denn ich kann so die Arbeit mit den besten Handball-Talenten Deutschlands fortsetzen”, sagt der 45-jährige Badener, der seit zwei Jahren als Honorartrainer in Diensten des Deutschen Handballbundes steht. Mit der männlichen U17-Jugend gewann Klavehn im vergangenen Jahr das European Youth Olympic-Festival (EYOF).
 
„Wenn wir in den Start der leistungssportlichen Karrieren der Jungen und Mädchen mehr investieren, verbessern wir die Basis für künftige Erfolge unserer A-Nationalmannschaften”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Carsten Klavehn wird gemeinsam mit Vereins- und Landesverbandstrainern das Training steuern und unseren jüngsten Talenten auch beratend zur Seite stehen.”

 

Heike Horstmann und Debbie Klijn im Trainerteam der Frauen-Nationalmannschaft
Heike Horstmann 

Bundestrainer Henk Groener und Vorstand Sport Axel Kromer haben zwei weitere Schlüsselpositionen besetzt: Heike Horstmann wird Co-Trainerin und kehrt damit nach knapp zehn Jahren in die Dienste des Deutschen Handballbundes zurück. Zudem übernimmt Debbie Klijn künftig das Training der deutschen Torfrauen.
 
„Der Neuaufbau unserer Frauen-Nationalmannschaft geht Schritt für Schritt voran“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Ich freue mich, dass wir Heike Horstmann und Debbie Klijn für das Trainerteam von Henk Groener gewinnen konnten. Dadurch wird unser Staff weiblicher.“
 
Heike Horstmann saß bereits von 2005 bis 2008 als Assistentin des damaligen Bundestrainers Armin Emrich auf der Bank, war selbst Kapitänin der Nationalmannschaft und bestritt unter ihrem Mädchennamen Schmidt insgesamt 168 Länderspiele. Heike Horstmann gewann sowohl als Spielerin als auch als Co-Trainerin 1997 und 2007 WM-Bronze. Mit Groener arbeitete Debbie Klijn schon in der niederländischen Nationalmannschaft zusammen und war in dieser Zeit an WM-Silber 2015 und dem Einzug ins Halbfinale der Olympischen Spiele 2016 beteiligt. Der bisherige Bundestrainer Michael Biegler hatte auf eine Co-Trainerin verzichtet; Debbie Klijn tritt die Nachfolge des bisherigen Torwarttrainers Jan Holpert an.
 
„Heike ist erfahren als Spielerin und auf der Bank. Sie passt als Co-Trainerin sehr gut zu unserem Team und kennt den deutschen Frauen-Handball. Und mit Debbie habe ich für die Niederlande bereits sehr gut und erfolgreich zusammenarbeiten können”, sagt Groener. „Wir haben nicht viel Zeit bis zu den ersten Länderspielen. Deshalb müssen wir gut und effizient arbeiten.“
 
Seit Jahresbeginn war Bundestrainer Henk Groener mit Teammanager Wolfgang Sommerfeld bei zahlreichen Vereinen zu Besuch, um sich und sein sportliches Konzept vor Ort vorzustellen und Kontakt mit den aktuellen und potenziellen Nationalspielerinnen aufzunehmen. Den ersten Lehrgang werden Groener, Horstmann und Klijn vom 19. bis zum 22. Februar im SportCentrum Kamen-Kaiserau bestreiten. Ernst wird es bereits im März mit den nächsten beiden Spielen in der Qualifikation zur EHF EURO 2018 gegen Spanien (Heimspiel am 21./22., Auswärtsspiel am 23./24. März).
 
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Henk und die Rückkehr ins Umfeld der Frauen-Nationalmannschaft. Ich habe Henk als ruhigen, sehr motivierenden Trainer erlebt, der den Spielerinnen sehr viel Verantwortung überträgt. Seine Erfolge mit den Niederlanden sprechen für sich”, sagt Heike Horstmann. Die gebürtige Plettenbergerin zog bereits als Jugendliche nach Oldenburg und entwickelte sich unter dem legendären Trainer Robert Schumann zu einer der besten deutschen Spielmacherinnen. Die 46-jährige Architektin und Inhaberin der A-Lizenz ist verheiratet und Mutter eines Sohnes.
 
„Ich freue mich auf die Aufgabe, die Mannschaft gemeinsam mit Henk und Heike näher an die Weltspitze zu bringen. Ich persönlich bin froh, dass ich die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Henk weiterführen darf. Es ist zudem schön, den Weg mit Heike anzugehen. Wir kennen uns schon sehr lange und werden unsere Erfahrungen auf und neben dem Spielfeld ins Trainerteam einbringen“, sagt Debbie Klijn. Die 42-Jährige Unternehmerin wechselte 1999 aus Roermond in die Bundesliga und spielte für Leverkusen, Frankfurt/Oder und den Buxtehuder SV. Dort ist sie weiterhin Teil des Trainerteams. Zwischenzeitlich war Debbie Klijn auch in Dänemark für Holstebro aktiv. Für die Niederlande bestritt sie 112 Länderspiele und erreichte bei der WM 2005 in Russland den fünften Platz – dank eines Erfolges gegen Deutschland mit Co-Trainerin Heike Horstmann.
 
„Mit Heike Horstmann haben wir nicht nur eine der renommiertesten deutschen Handballerinnen für die Nationalmannschaft gewonnen, sie ist auch eine ausgewiesene Fachfrau. Debbie Klijn verfügt ebenfalls über das Renommee einer eigenen sehr erfolgreichen internationalen Karriere und Erfahrungen als Torwarttrainerin. Jetzt geht es darum, dass wir uns gemeinsam mit der HBF auf einen erfolgreichen Weg machen”, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. Bundestrainer Groener informierte die Vertreter der Handball Bundesliga Frauen bei deren turnusmäßiger Tagung am Dienstag in Kassel über die Personalentscheidungen.

Angie Geschke

Angie Geschke vom VfL Oldenburg