DHB Herrennationalmannschaft

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Bitter erneut positiv getestet


Enger Austausch mit Nationalspielern, Vereinen und Handball-Bundesliga

Am Montagmittag hat der Deutsche Handballbund die Information erhalten, dass es im am Sonntagabend noch in Tallinn genommenen PCR-Test-Pool der Nationalmannschaft eine Auffälligkeit gegeben habe. Die Öffnung des Pools bestätigte dies im Laufe des gestrigen Nachmittags, der positive Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 wurde Johannes Bitter, Torhüter des TVB Stuttgart, zugeordnet. Auch das Ergebnis eines noch am Montag veranlassten Nachtests ist positiv. Das weitere Vorgehen legt nun das Gesundheitsamt Stuttgart als zuständige Behörde fest. Bitter ist derzeit frei von Symptomen.

Während des am vergangenen Montag, 2. November, begonnenen Lehrgangs mit den Länderspielen gegen Bosnien-Herzegowina in Düsseldorf und Estland in Tallinn gab es insgesamt fünf PCR-Tests für die gesamte Nationalmannschaft – zuletzt am Samstagnachmittag in Tallinn sowie am frühen Sonntagabend nach dem Spiel in Tallinn. Diese Tests sind mit genannter Ausnahme allesamt negativ ausgefallen.

„Für mich ist unerklärlich, was Ursache der Infektion ist“, sagt Bitter, der sich in häusliche Isolation begeben hat. „Wir Nationalspieler haben uns während des gesamten Lehrgangs sehr sicher gefühlt. Die Abläufe waren sehr gut und professionell.“

Der Deutsche Handballbund hat alle Nationalspieler, deren Vereine und Delegationsmitglieder informiert und bereits am Montag empfohlen, dass die unmittelbaren Kontaktpersonen vorsorglich nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Die betroffenen Vereine befinden sich mittlerweile im Austausch mit ihren zuständigen Gesundheitsämtern.

Zum an diesem Mittwoch weitergehenden Spielbetrieb der Handball-Bundesliga wird sich die LIQUI MOLY HBL nach weiterer Prüfung der Sachverhalte äußern.

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Deutsche Mannschaft gewinnt auch zweites EM-Qualifikationsspiel - 35:23 in Estland nach deutlicher Steigerung

Alfred Gislason wahrt als Bundestrainer seine weiße Weste, die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbunds hat erwartungsgemäß auch ihr erstes Auswärtsspiel unter dem neuem neuen Trainer gewonnen - und etwas für die Tordifferenz getan. Im ersten Länderspiel überhaupt gegen Estland setzte sich Deutschland am Sonntag in der EM-Qualifikation in Talinn mit 35:23 (13:12) durch und führt die Qualifikationsgruppe 2 nun mit 4:0 Punkten an. Drei Tage nach dem hart erkämpften 25:21 gegen Bosnien-Herzegowina in Düsseldorf brauchten Uwe Gensheimer & Co. auch in Estland eine Halbzeit, um auf Touren zu kommen und das Spiel dann aber souverän zu entscheiden. 

Das 35:23 (der deutlichste Sieg des Länderspieljahres 2020 in der letzten Partie) war der 16. Sieg in Folge in einem EM-Qualifikationsspiel in Folge, Kai Häfner (zum 5:3) und Julius Kühn (zum 11:7) erzielten dabei jeweils ihr 200.Länderspieltor. Die junge estnische Mannschaft, die ihr erstes Qualifikationsspiel in Österreich mit 28:31 verloren hatte, hielt bis zur Pause mit - vor allem dank der starken Leistung von Torwart Rasmus Ots. Dennoch lag die Auswahl des Deutschen Handballbunds in den 60 Minuten kontinuierlich in Führung - im Gegensatz zum Heimspiel gegen Bosnien, als die Gislason-Truppe nach dem 9:13 zur Pause erst danach die Wende schaffte. 

In Tallinn war Julius Kühn von Beginn an „on fire“, zur Pause hatte der Rückraumspieler der MT Melsungen schon sieben seiner insgesamt neun Treffer auf dem Konto. Weil aber einige Chancen verworfen wurden und auch weil Hendrik Pekeler nach einem Cut über dem Auge für einige Minuten auf der Bank behandelt werden musste -  kamen die flott aufspielenden Esten kurz vor dem Seitenwechsel fast zum Ausgleich, mit einem 13:12 aus deutscher Sicht wurden die Seiten gewechselt. „Diese knappe Führung war noch nicht zufriedenstellend, aus dem Rückraum müssen wir besser treffen. Zudem leisten wir uns zu viele Ballverluste“, war die Halbzeitbilanz von DHB-Sportvorstand Axel Kromer. 

Aber wie schon gegen die Bosnier hatte Gislason in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Wie verwandelt kam die DHB-Auswahl aus der Kabine. Mit 10:2 Treffern in Folge wurden die Gastgeber förmlich überrannt, im deutschen Angriff lief viel mehr zusammen, die Abwehr stand sicher und kassierte in 15 Minuten nur zwei Gegentreffer, spätestens beim 23:14 war die Messe gelesen. Danach konnten sich vor allem die jungen Spieler in Szene setzen wie Torwart Till Klimpke oder die Rückraumspieler Sebastian Heymann, der drei Treffer beisteuerte, und Juri Knorr. Beim 28:18 betrug der Vorsprung erstmals zehn Treffer, der größte Abstand zu den am Ende kraftlosen Esten waren 14 Tore beim 33:19. 

Estland - Deutschland  23:35 (12:13) 

Deutschland: Klimpke, Heinevetter – Gensheimer (4/1), Lemke (1), Wiencek (4), Reichmann (1), Heymann (3), Pekeler (4), Knorr (2), Michalczik, Häfner (2), Semper (1), Schiller (4/2), Kühn (9), Drux, Kastening 

Estland: Ots, Aleksejev, Priskus - Kase, Johansson (1), Celmins (2), Toom (4), Oolup, Hiiend (1), Rebane (1), Lees (3/3), Varik (4), Voika (2), Pärt (3), Timmo  (2) 

Schiedsrichter: Petrusys/Barysas (Litauen) – Siebenmeter: Deutschland 5/3 (Gensheimer und Reichmann verwerfen) – Estland: 3/3 – Zeitstrafen: Estland: 8 Minuten (Varik/4, Celmins, Toom)/Deutschland: 0 Minuten 

Die nächsten Spiele:

6.01.21 - 07.01.21
EM-Qualifikation Österreich - Deutschland N.N.
Männer
09.01.21 - 10.01.21
EM-Qualifikation Deutschland - Österreich N.N.
Männer
13.01.21 - 31.01.21
Weltmeisterschaft Ägypten

Gruppe 2:

Platz
Team
Spiele
Differ.
Punkte
1
Deutschland
2
+16
4:0
2
Österreich
1
+3
2:0
3
Bosnien + Herzegowina
1
-4
0:2
4
Estland
2
-15
0:4

 

 

Die EHF EURO 2022 wird vom 13. bis zum 30. Januar 2022 in Ungarn und der Slowakei ausgetragen. Aus den acht Qualifikations-Gruppen qualifizieren sich die Gruppensieger und Gruppenzweiten sowie die vier besten Dritten. Neben den beiden Gastgebern Ungarn und Slowakei bereits der aktuelle Europameister Spanien und der EM-Zweite Kroatien direkt qualifiziert. Diese vier Teams spielen parallel zur Qualifikation den EURO-Cup aus.

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Olympia-Qualifikation bleibt in Berlin


Turnier um Tickets für Tokio im März 2021 in der Max-Schmeling-Halle / Karten weiter gültig


Nach dem neuen Termin steht nun auch der Spielort fest: Das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele wird vom 12. bis zum 14. März in der Berliner Max-Schmeling-Halle stattfinden. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft dann auf Schweden, Slowenien und Algerien – die ersten beiden Nationen erhalten Tickets für Tokio. 

Ursprünglich hatte das Qualifikationsturnier bereits vom 17. bis zum 19. April ausgetragen werden sollen, war jedoch vom Weltverband IHF aufgrund der Corona-Pandemie frühzeitig auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden. Nachdem die Olympischen Spiele ins kommende Jahr verlegt wurden, bekamen auch die Qualifikationsturniere einen neuen Termin.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit dem Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin bleiben und auch im März 2021 in der Max-Schmeling-Halle zu Gast sein können. Der nun ebenso wie der Termin feststehende Spielort gibt uns eine Perspektive, auf die wir hinarbeiten. Wir bleiben auf der ,Road to Tokyo‘!“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. 

„Die Sportmetropole Berlin wird auch nach der Corona-Krise wieder erstklassige Sportevents in unsere Stadt holen“, sagt Andreas Geisel, Berlins Senator für Inneres und Sport. Unser Dank geht an den Deutschen Handballbund, das verschobene Olympia-Qualifikationsturnier im nächsten Jahr in Berlin nachzuholen. Für uns ist das ein Vertrauensbeweis in unsere Gastgeberqualitäten. Berlin ist bestens für große Sportevents gerüstet. Wir werden unser Bestes geben, ein erfolgreiches Qualifikationsturnier 2021 zu erleben. Alle Handballfans können sich schon heute darauf freuen.“ 

Sebastian Rüß, Geschäftsführer der Max-Schmeling-Halle, erklärt: „Das Handball-Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele austragen zu dürfen, freut uns sehr und erfüllt uns mit Stolz. Die Max-Schmeling-Halle ist bekannt dafür, dass sich der Handballsport in einer ganz besonderen Atmosphäre präsentieren kann.“

Deutscher Handballbund und Max-Schmeling-Halle werden die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie beobachten und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden Hygienekonzepte entwickeln.

Die genauen Spielzeiten werden erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden können. Für das ursprünglich im April geplante Turnier erworbene Karten bleiben gültig. Wer dennoch den Prozess der Rückabwicklung einleiten möchte, kann das unter Angabe eines triftigen Grunds mit einer E-Mail an die folgende Adresse ab sofort tun: kundenservice@eventim.de.

Anspruchsberechtigte, die ihr Ticket/ihre Tickets bei einer offiziellen Vorverkaufsstelle von CTS eventim erworben haben, müssen ihre Tickets bei dieser Vorverkaufsstelle wieder zurückgeben, wenn sie Gebrauch von der Rückabwicklung machen wollen.

Die Antragstellung auf Rückabwicklung wird bis zum 30. September 2020 möglich sein. Später eingehende Anträge werden nicht mehr berücksichtigt.