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Auslosung: Gegner auf dem Weg zur EHF EURO 2022 stehen fest

Auslosung für EM 2022 in Ungarn und Slowakei / Deutschland spielt gegen Österreich, Bosnien-Herzegowina und Estland

Österreich, Bosnien-Herzegowina und Estland sind die deutschen Gegner in der Qualifikation zur Männer-EM 2022, die vom 13. bis 30. Januar 2022 erstmals in zwei Ländern - Ungarn und der Slowakei - ausgetragen wird. Das ergab die Auslosung am Dienstagnachmittag in Wien. Die Qualifikationsrunde startet für die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason am 4. oder 5. November mit einem Heimspiel gegen die Bosnier (23. der EHF EURO 2020), am darauffolgenden Wochenende (7./8. November) geht es zum Auswärtsspiel nach Estland - es wird das erste Länderspiel überhaupt gegen die Balten werden, die sich bislang noch nie für eine EHF EURO qualifizieren konnten.

Der Doppelpack gegen den vermeintlich stärksten Gegner Österreich (mit Rang 9 bei der Heim-EURO im Januar das beste Ergebnis bei vier EM-Teilnahmen) ist am 6./7. und 9./10. Januar 2021, gleich vor dem Start der WM in Ägypten. Deutschland muss (wie Frankreich, Portugal, Slowenien, Schweden und Norwegen) bereits im Januar antreten, weil parallel zu den eigentlichen Terminen im März die Turniere zur Olympia-Qualifikation anstehen. Die DHB-Auswahl spielt vom 12. bis 14. März in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen Schweden, Slowenien und Algerien. Die Spieltage fünf und sechs sind dann Ende April/Anfang Mai 2021.

„Ich werde einige bekannt Gesichter in dieser Gruppe treffen“, sagte Bundestrainer Alfred Gislason, der zuvor beim THW Kiel die Österreicher Raul Santos und Nikola Bilyk sowie den Esten Dener Jaanimaa trainiert hatte. „Unser Ziel ist natürlich das Ticket zur EM, und ich freue mich auf diese Gruppe“, sagte der Isländer. Seine Meinung zu den Gegnern auf dem Weg zur EURO: „Österreich befindet sich richtig im Aufwind, das hat vor allem die EM im Januar gezeigt. Bosnien-Herzegowina hat viele gute Spieler, am bekanntesten aus der Bundesliga ist sicherlich der überragende Flensburger Torwart Benjamin Buric. Die spielen einen typischen Balkan-Handball. Estland kenne ich als Mannschaft nicht so, aber auch sie verfügen über Spieler aus der Bundesliga wie Janimaa oder Mait Patrail.“

Für den DHB-Sportvorstand Axel Kromer ist es „der Anspruch, in dieser Gruppe den ersten Platz zu erreichen. Wir werden alle Spiele natürlich mit Sorgfalt und Respekt vorbereiten, aber unser Ziel ist, jede Partie zu gewinnen.“ Gleich nach der Auslosung erhielt Kromer schon eine Textnachricht von Patrick Fölser, Sportdirektor des Österreichischen Verbands, der sich wie er auf die Nachbarschaftsduelle im Januar freut: „Spiele zwischen Deutschland und Österreich sind für beide Handballnationen ja immer etwas Besonderes. Und nach dem Ergebnis bei der EM werden die Österreicher sicher alles daransetzen, den großen Bruder zu besiegen. Das wollen wir natürlich nicht zulassen.“

Bei den Bosniern imponiert Kromer vor allem die individuelle Klasse der Einzelspieler nicht nur im Handball: „Sie sind ein kleines Land, aber bringen immer wieder tolle Sportler, gerade in Mannschaftssportarten, hervor. Was Estland betrifft, haben wir noch keine Länderspielerfahrung, aber wir kennen auch einige Spieler aus der Bundesliga. Es ist mit Blick auf Bosnien und Estland doch gut, dass wir auf Mannschaften treffen, gegen die wir nicht so oft antreten.“

Aus den acht Qualifikations-Gruppen, die von EHF-Präsident Michael Wiederer und EHF-Generalsekretär Martin Hausleitner ausgelost wurden, qualifizieren sich die Gruppensieger und Gruppenzweiten sowie die vier besten Dritten für die EHF EURO 2022, die zweite Männer-EM, die mit 24 Mannschaften ausgetragen wird.

Neben den beiden Gastgebern Ungarn und Slowakei sind nur der aktuelle Europameister Spanien und der EM-Zweite von Januar aus Kroatien direkt qualifiziert. Diese vier Teams spielen parallel zur Qualifikation den EURO-Cup aus.

Die deutschen Bilanzen gegen die Qualifikationsgegner:

Österreich: 34 Spiele - 29 Siege - 2 Remis - 3 Niederlagen

Das letzte Duell gab es in der EM-Hauptrunde im Januar in Wien, die deutsche Mannschaft gewann 34:22, nur wenige Tage zuvor hatte die DHB-Auswahl ein Testspiel in Wien mit 32:28 gewonnen. In der Qualifikation zur EM 2016 gab es zwei Siege gegen Nikola Bilyk & Co. (28:24, 31:29)

Bosnien-Herzegowina: 2 Spiele - 1 Sieg - 0 Remis - 1 Niederlage

Gegen Bosnien-Herzegowina spielte die deutsche Mannschaft in der Qualifikation zur WM 2013 in Serbien. Dem deutlichen 36:23 im Hinspiel in Stuttgart folgte eine 24:33-Niederlage in Sarajewo.

Estland - bisher noch kein Länderspiel

Die acht Qualifikationsgruppen für die EHF EURO 2022:

Gruppe 1: Frankreich, Serbien, Belgien, Griechenland
Gruppe 2: Deutschland, Österreich, Bosnien-Herzegowina, Estland
Gruppe 3: Tschechien, Russland, Ukraine, Färöer-Inseln
Gruppe 4: Island, Portugal, Litauen, Israel
Gruppe 5: Slowenien, Niederlande, Polen, Türkei
Gruppe 6: Norwegen, Weißrussland, Lettland, Italien
Gruppe 7: Dänemark, Nordmazedonien, Schweiz, Finnland
Gruppe 8: Schweden, Montenegro, Rumänien, Kosovo

Die deutschen Qualifikations-Spieltermine:
Spieltag 1:
Mittwoch/Donnerstag 4./5. November: Deutschland - Bosnien-Herzegowina
Spieltag 2: Samstag/Sonntag 7./8. November: Estland - Deutschland
Spieltag 3: Mittwoch/Donnerstag 6./7. Januar 2021: Österreich- Deutschland
Spieltag 4: Samstag/Sonntag 9./10. Januar 2021: Deutschland - Österreich
Spieltag 5: Mittwoch/Donnerstag 29. April 2021: Bosnien-Herzegowina- Deutschland
Spieltag 6: Sonntag 2. Mai 2021, 18 Uhr: Deutschland - Estland

Spielorte, Modus und Termine der EHF EURO 2022 in Ungarn und der Slowakei:

Spielorte Slowakei: Steel Arena Kosice (Kapazität: 8350 Fans, Vorrunde), Ondrej Nepela Arena Bratislava (10.050 Zuschauer/zwei Vorrundengruppen und Hauptrunde)
Spielorte Ungarn: Pick Arena Szeged (8143 Zuschauer/Vorrunde), Fönix-Halle Debrecen (6500/Vorrunde), Arena Budapest (im Bau/20.022 Zuschauer, Vorrunde, Hauptrunde, Finalwochenende)

Modus: Wie erstmals bei der EHF EURO 2020 wird es auch 2022 sechs Vorrundengruppen mit je vier Teams und drei Spieltagen geben, jeweils die Gruppensieger und Gruppenzweiten qualifizieren sich für die Hauptrunde. In Bratislava und Budapest stehen sich dann jeweils sechs Teams gegenüber, die Hauptrunde wird an vier Spieltagen ausgespielt. Die zwei jeweils besten Teams qualifizieren sich für die Halbfinals, die Gruppendritten spielen um die Plätze 5/6.

Termine: Vorrunde vom 13. bis 18. Januar 2022, Hauptrunde vom 20. bis 26. Januar, Halbfinals und Spiel um Platz 5 am 28. Januar, Finale und Spiel um Platz 3 am 30. Januar

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Olympia-Qualifikation bleibt in Berlin


Turnier um Tickets für Tokio im März 2021 in der Max-Schmeling-Halle / Karten weiter gültig


Nach dem neuen Termin steht nun auch der Spielort fest: Das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele wird vom 12. bis zum 14. März in der Berliner Max-Schmeling-Halle stattfinden. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft dann auf Schweden, Slowenien und Algerien – die ersten beiden Nationen erhalten Tickets für Tokio. 

Ursprünglich hatte das Qualifikationsturnier bereits vom 17. bis zum 19. April ausgetragen werden sollen, war jedoch vom Weltverband IHF aufgrund der Corona-Pandemie frühzeitig auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden. Nachdem die Olympischen Spiele ins kommende Jahr verlegt wurden, bekamen auch die Qualifikationsturniere einen neuen Termin.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit dem Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin bleiben und auch im März 2021 in der Max-Schmeling-Halle zu Gast sein können. Der nun ebenso wie der Termin feststehende Spielort gibt uns eine Perspektive, auf die wir hinarbeiten. Wir bleiben auf der ,Road to Tokyo‘!“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. 

„Die Sportmetropole Berlin wird auch nach der Corona-Krise wieder erstklassige Sportevents in unsere Stadt holen“, sagt Andreas Geisel, Berlins Senator für Inneres und Sport. Unser Dank geht an den Deutschen Handballbund, das verschobene Olympia-Qualifikationsturnier im nächsten Jahr in Berlin nachzuholen. Für uns ist das ein Vertrauensbeweis in unsere Gastgeberqualitäten. Berlin ist bestens für große Sportevents gerüstet. Wir werden unser Bestes geben, ein erfolgreiches Qualifikationsturnier 2021 zu erleben. Alle Handballfans können sich schon heute darauf freuen.“ 

Sebastian Rüß, Geschäftsführer der Max-Schmeling-Halle, erklärt: „Das Handball-Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele austragen zu dürfen, freut uns sehr und erfüllt uns mit Stolz. Die Max-Schmeling-Halle ist bekannt dafür, dass sich der Handballsport in einer ganz besonderen Atmosphäre präsentieren kann.“

Deutscher Handballbund und Max-Schmeling-Halle werden die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie beobachten und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden Hygienekonzepte entwickeln.

Die genauen Spielzeiten werden erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden können. Für das ursprünglich im April geplante Turnier erworbene Karten bleiben gültig. Wer dennoch den Prozess der Rückabwicklung einleiten möchte, kann das unter Angabe eines triftigen Grunds mit einer E-Mail an die folgende Adresse ab sofort tun: kundenservice@eventim.de.

Anspruchsberechtigte, die ihr Ticket/ihre Tickets bei einer offiziellen Vorverkaufsstelle von CTS eventim erworben haben, müssen ihre Tickets bei dieser Vorverkaufsstelle wieder zurückgeben, wenn sie Gebrauch von der Rückabwicklung machen wollen.

Die Antragstellung auf Rückabwicklung wird bis zum 30. September 2020 möglich sein. Später eingehende Anträge werden nicht mehr berücksichtigt.

Handball: Heim-WM 2019? Spielt´s nochmal!


Das Turnier im interaktiven Re-Live-Format / Auftakt am Mittwoch mit Gensheimer, Wolff und Fäth / Exklusives Behind-the-Scences-Material

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft kehrt zurück! In den Zeiten der Corona-Pandemie noch nicht live in die großen Arenen, aber re-live auf die Bildschirme. Der Deutsche Handballbund lässt die großen Geschichten und Emotionen der Handball-WM 2019 aufleben. Das DHB-Team hatte mit den Spielen in Berlin, Köln und Hamburg einen Millionenpublikum in den Bann gezogen und sich als WM-Vierter in die Herzen der Fans gespielt.

Los geht es an diesem Mittwoch, 13. Mai, ab 18 Uhr mit Kapitän Uwe Gensheimer, Rückraum-Shooter Steffen Fäth und Torwart Andreas Wolff als Gästen – Schwerpunkte der ersten Sendung werden die Partien gegen die gemeinsame koreanische Auswahl, Brasilien und Russland sein, die in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin stattfanden. Das Spiel gegen Brasilien wird in voller Länge im Re-Live zu sehen sein, die zwei weiteren Partien werden jeweils in Zusammenfassungen gezeigt.

Zu sehen sind die Re-Lives der Handball-WM 2019 in den kommenden sieben Wochen immer mittwochs ab 18 Uhr auf dem offiziellen Facebook-Kanal des Deutschen Handballbundes und auf YouTube. Moderiert werden die Sendungen von Kevin Gerwin.

Bei jeder Übertragung werden Nationalspieler aus dem WM-Kader 2019 dabei sein und Fan-Fragen beantworten. Geplant sind als Gäste außerdem internationale Spieler aus den Partien mit deutscher Beteiligung.

„Eine WM im eigenen Land ist natürlich etwas, was man nie vergisst“, sagt Gensheimer. „Diese drei Wochen im Januar 2019 waren ein großes emotionales Highlight für uns alle. Diese Momente jetzt nochmal bei diesem Projekt zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Vor allem, weil wir mit unseren Fans, die uns damals durch das Turnier getragen haben, nochmal virtuell in Kontakt treten können. Ich freue mich sehr auf die erste Sendung am Mittwoch.“

Auch Wolff schwelgt gern in WM-Erinnerungen: „Die Heim-WM war der Hammer. Ein absolutes Highlight in meiner Karriere. Die Stimmung in den Arenen war unfassbar. Speziell an das Spiel gegen Brasilien habe ich sehr gute Erinnerungen. Ich hatte damals einen sehr guten Tag erwischt. Wir hatten dann generell einen guten Start in das Turnier mit den Gruppenspielen in Berlin. Ich freue mich in der momentanen Situation, am Mittwoch vor allem darauf mal wieder Kontakt zu unseren Fans zu haben. Ich bin gespannt, welche Fragen sie zu dem Spiel haben und wie sie das Turnier damals erlebt haben.“

Neben den Studioelementen der Re-Lives dürfen sich die Fans der deutschen Handball-Nationalmannschaft auch auf bisher unveröffentlichtes Behind-the-Scenes-Material freuen.

Der Re-Live-Fahrplan im Überblick:

Sendung 1: Mittwoch, 13. Mai, 18 Uhr:

Zusammenfassungen: Deutschland – Korea (Vorrunde) und Deutschland – Russland (Vorrunde)
Spiel im Re-Live: Deutschland – Brasilien (Vorrunde)
Gäste: Uwe Gensheimer, Andreas Wolff, Steffen Fäth

Sendung 2: Mittwoch, 20. Mai, 18 Uhr:
Spiel im Re-Live: Deutschland – Frankreich (Vorrunde)

Sendung 3: Mittwoch, 27. Mai, 18 Uhr:
Spiel im Re-Live: Deutschland – Serbien (Vorrunde)

Sendung 4: Mittwoch, 3. Juni, 18 Uhr:
Spiel im Re-Live: Deutschland – Island (Hauptrunde)

Sendung 5: Mittwoch, 10. Juni, 18 Uhr:
Spiel im Re-Live: Deutschland – Kroatien (Hauptrunde)

Sendung 6: Mittwoch, 17. Juni, 18 Uhr:
Spiel im Re-Live: Deutschland – Spanien (Hauptrunde)

Sendung 7: Mittwoch, 24. Juni, 18 Uhr:
Spiel im Re-Live: Deutschland – Norwegen (Halbfinale)
Zusammenfassung: Deutschland – Frankreich (Spiel um Platz 3)

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